*** Entschuldigung ***

Auch wenn es hier derzeit nicht danach aussieht. Aber es gibt mich noch. Auch wenn ich mehr als ein paar verhuschte Kommentare auf Euren Seiten bisher nicht fertig bekommen habe. Das hat aber nix Böses zu bedeuten und richtet sich auch keinesfalls gegen Euch.

Nein!

Es ist halt einfach so, dass der Jahresanfang immer mit einer Brachialgewalt über mich herfällt . . .

Da ist zu erst das Büro, welches in den 2 Wochen Weihnachtsferien nur sporadisch aufgesucht wurde, um mal den Briefkasten zu leeren (Post aus selbigem holen und auf den Schreibtisch schmeißen) und ansonsten nur, wenn mal was aus dem Drucker zu holen war oder man mal ein Locher, Tacker oder Weißer brauchte . . .  Nach zwei solchen Wochen brauche ich eine Grabeforke um auf den Boden meines Schreibtisches vorzudringen.

Dazu kommt, dass der Jahresanfang grundsätzlich immer mit diversen Bastelstunden beginnt – die Bank-, Buchführungs- und Lohnordner werden für das neue Jahr eingerichtet.

Und wenn ich schon beim Jammern bin, kann ich Euch gleich vorheulen,dass ich einen ganzen Vormittag gebraucht habe, um sämtliche Weihnachtsdeko (inklusive Tannenbaum) abzuschmücken und in die entsprechenden Kartons zu befördern (exklusive Tannenbaum, der wird zerhacksägt und später verbrannt).

Aber auch damit wird man irgendwann fertig und somit kommen wir zum eigentlichen Grund für meine spärliche Präsenz derzeit.

Nämlich:

Ich lese.

Und zwar lese ich derzeit ‚Der Schwarm‘ von Frank Schätzing (booaahhh – höre ich Euch entrüstet aufschreien, den haben wir doch vor Jahren schon gelesen) aber ich nicht. Ich lese ihn JETZT! Und ich bin derart fasziniert, dass eine meiner grässlichsten Eigenschaften hier voll zur Wirkung kommt: ich werde zum Lese-Zombie. Das Buch lege ich kaum zum Nötigsten aus der Hand, selbst am Herd stehe ich  und während die rechte Hand rührt, hält die Linke das Buch. Mehr als ein ‚mmhhhh‘ oder hhmmm‘ ist von mir nicht zu hören. Harte Zeiten für den Hausherren. Und da dieses Buch in sehr kleiner Schrift auf sehr vielen Seiten immenses Wissen über unsere Welt vermittelt, stutze ich nach manch einer Seite, denke ‚wie bitte?, und lese den letzten Satz Absatz, die letzte Seite noch einmal.

Es ist aber auch nicht so, dass aus diesem Grund jetzt keinerlei Geschichten für diesen Blog entstehen . . . weit gefehlt. Vielleicht gerade deswegen? Aber während ich gerade fieberhaft verfolge, ob wir diese Welt noch gerettet kriegen, tut sich mein Blog derzeit etwas schwer.

Aber es gibt Hoffnung für Euch. Wenn ich nicht schon kurz vor’m Ende wäre, hätte ich mir wahrscheinlich die Zeit gar nicht nehmen können.

Also – bleibt schön neugierig.

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8 Antworten zu “*** Entschuldigung ***

  1. Mach Dir keine Sorgen. Mir ist aufgefallen, dass es bei vielen so ein Jahresanfangsproblem gibt. Manchmal muss man halt auch lesen oder andere Dinge tun.
    Lies ruhig zuende, ich bin gespannt auf das Leseergebnis. Ich hab’s nämlich bis heute auch noch nicht gelesen 😉

  2. Ah, das gute alte Schätzing-Syndrom! 😉
    Okay, das erklärt natürlich so einiges…

    Sehr toll ist übrigens auch das Buch, in dem der Herr Schätzing die „Reste“ seiner Recherchen aufgebraucht hat (also viel von dem, was er nicht mehr in den Schwarm reinbasteln konnte); das Dingens heißt „Nachrichten aus einem unbekannten Universum“.

    Und wenn man auf diese Art Literatur steht, dann kann man sich auch so gut wie alles von Bill Bryson reintun… Nur so als Tipp…

    Viele Grüße,
    der Mechatroniker
    (der grad das Ramses-Quintet vom Christian Jacq durch hat)

    • Au weia – es schaut aus, als ob ich aus dem Lesen nicht rauskomme . . . nachdem ich aufgrund einer Empfehlung von Silberdistel jetzt einen Neil Gaiman nach dem anderen verschlinge, empfiehlst Du mir jetzt noch Bill Bryson . . .
      Gott sei Dank habe ich Christian Jacq schon durch! Ha!

      • Ups, natürlich wollte ich mir keinen Föhn einfangen…
        Den Neil Gaiman muss ich mir aber wohl mal anschauen — wenn ich mit meinem „Labyrinth der träumenden Bücher“ vom Walter Moers fertig bin.

        Cheers,
        der Mechatroniker.

      • Frau Spätlese

        ähem – was bedeutet ’sich einen Föhn einfangen‘? Aber Neil Gaiman kann ich wirklich empfehlen. Ich habe mit ‚Niemalsland‘ angefangen . . .

      • Also wir benutzen das so: wenn man sich „einen Föhn“ einfängt, dann wird man von irgendjemand zusammengeschissen. Vermutlich kommt dieser Spruch daher, dass man sich vorstellt, der Zusammenscheißende würde einen so laut anbrüllen, dass man von dem Luftzug eine Föhnfrisur kriegt.
        Oder kurz eben „einen Föhn“.

      • Frau Spätlese

        Ok – hab‘ ich verstanden soweit . . . Du wirst lachen: Ich hatte schon einiges in Großbuchstaben angefangen, weil ich wegen einer Deiner letzten Empfehlungen nun außerdem auch elend Zeit auf m9gag vertrödele . . . hab mich dann aber für die freundlichere Variante enschieden, will schließlich auf Deine Tipps nicht verzichten! 😉

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