Monatsarchiv: Dezember 2011

*** In den letzten Zügen . . . ***

. . . liegt hier einiges und nicht nur das Jahr 2011.

Nachdem in der letzten Woche bereits die Waschmaschine auf äußerst kreative Weise ihre Pflicht boykottierte, jetzt der Trockner beschließt nur noch zu pusten, aber ohne Warmluft und außerdem uns auch noch unser Autochen im Stich ließ, weil die Benzinleitung mehr einem gehäkelten Spitzendeckchen glich, kommt zu alledem noch dazu, dass wir uns alle ein perfektes Weihnachtsgeschenk eingefangen haben.

Was ist das perfekte Weihnachtsgeschenk? Ganz einfach. Es ist ein Geschenk, woran man sich noch ganz lange erinnert. Das werden wir wahrscheinlich wirklich, denn wir bekamen am 24.12. ein paar nette Erkältungsviren mit nach Hause, welche mittlerweile fast die gesamte Familie niedergestreckt hat. Während es den Hausherren am heftigsten erwischt hat, sind Frau Spätlese und der Kronsohn fast wieder obenauf. Wir haben aber beschlossen, es wird dieses JAhr ein ganz, ganz ruhiges Silvester. Denn trotz allem gehört das Jahr 2011 ja auch vernünftig verabschiedet.

Was war 2011 für mich? Lasst mich nachdenken.

Seit 2011 haben wir nun Hühner und deswegen auch eigene frische Eier und jede Menge Spaß mit unseren Charakterviechern. Außerdem habe ich auch einen Neffen mehr – spannend so ein kleines Wesen auf dem Weg zum großen Menschen.

Wir haben die große und schwerwiegende Entscheidung getroffen, unseren Kronsohn die Schule wechseln zu lassen. In diesem Sinne war der August wohl der schönste und furchtbarste Monat in einem. Wenn es so etwas gibt.

Nun, am Ende des Jahres haben wir  uns alle in die Situation halbwegs eingefunden und unsere Routinen entwickelt.

Wir sind 10-fache Enteneltern, wissen, dass man Euch mit Tassengeschichten begeistern kann und haben vor, im kommenden Jahr einfach mal so beständig weiter zu machen.

Jetzt werden wir aber einfach mal loslegen mit den Silvestervorbereitungen. Salate schnippeln – huch – ich wollte noch ein Weißbrot backen. Haare waschen, Sekt kalt stellen  und letztendlich die Nachbarn zum Feiern erwarten.

*

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch in ein gesundes und möglichst glückliches 2012.

 

 

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*** Freitagstexter – der Gewinner ***

Tadaaa – was lange währt, wird endlich gut!

Nun also, die Kür des Gewinners zum Freitagstexter.

Vorab einige Anmerkungen: Erstens: Ich stelle hiermit fest, dass ich die werte textende Männlichkeit mit diesem eindeutig weiblich positionierten Freitagstexterbild arg in die Bedrängnis gebracht habe. Doch, doch, doch! Und entschuldigt Euch nicht mit den Weihnachtsferien und Ihr wäret nicht da gewesen. Von wegen! Ich glaube Euch kein Wort. Ihr konntet nur nicht mit so hausfraulichen Dingen umgehen.

😀

Zweitens erteile ich hiermit dem Bee einen Verweis. Wie kann man nur derart gute Kommentare abgeben, und sich dann jeglicher Verantwortung entziehen? Dieses wird geahndet und ich fordere hiermit vom Bee eine Revanche in Form einer Geschichte, in welcher dieses Freitagstexterthema und selbstverständlich ‚Spätlese trocken‘ vorkommen muss!

Drittens hätte ich gern Steffie den Wanderpokal verabreicht, was ohne Blog aber nicht wirklich machbar gewesen wäre.

Und deswegen kommen wir nun hiermit zur Verkündung der Gewinnerin:

 

Den letzten Freitagstexterpokal des Jahres  überreiche ich hiermit an MoniqueChantalHuber. Ich glaube nämlich fast, so könnte es tatsächlich gewesen sein. 😉

Also: Herzlichen Glückwunsch und am kommenden Freitag geht es bei Ihr weiter.

 

 

*** Volle Packung Weihnachten ***

Seit Wochen steigt die Spannung. Frau Spätlese organisiert und verpackt und versteckt die Geschenke. Findet versteckte Geschenke wieder und sammelt und sortiert.

„Wenn ich dann mein Telefon habe . . .“ sagt der Kronsohn. ‚Welches Telefon?‘ fragt Frau Spätlese und guckt unschuldig zurück.

„Na, das steht auf meiner Wunschliste!“ jetzt etwas unsicher der Kronsohn.

‚Ahhhh – du WÜNSCHST dir eins!‘ reflektiert Frau Spätlese. Woraufhin der Kronsohn schweigt.

😉

Endlich ist der 24. Dezember. Das Gästezimmer ist immer noch abgeschlossen, durch die Tür ist aber auch gar nichts zu sehen. Dann sitzen wir im Auto. Bei den besten Eltern von allen ist Weihnachten in Großfamilie angesagt. Die Kinder dürfen einer nach dem anderen immer ein Geschenk holen und an denjenigen weiterreichen, dessen Name darauf steht. Und erst nach dem Auspacken darf ein neues geholt werden. Soweit die Theorie. Der Kronsohn gibt sich betont lässig und desinteressiert. Frau Spätlese ist kurz davor, vor Neugierde zu platzen.

Ein erstes Geschenk, ein zweites, irgendwann eines für den Kronsohn. Bedauerlicherweise nicht das ersehnte. So begeistert wie er von Harry Potter ist – es ist jetzt nicht das Richtige. Und bestimmt wird er sich auch darüber freuen, wenn nur endlich dieses andere Geschenk . . .

Langsam wachsen die Geschenkpapierberge in die Höhe, ein Kind nach dem anderen ist jetzt abgelenkt. Nein – der Schwestersohn kann jetzt nicht, der spielt mit seinem neuen Bus – der ist raus. Also wieder der Kronsohn. Plötzlich wird es still. Irgendwo im Raum klingelt ein Handy. Und nicht irgendwo, sondern irgendwo in den Geschenken unterm Baum. Frau Spätlese grinst so breit, dass sie aufpassen muss, dass ihr nicht die obere Kopfhälfte wegfliegt. Schenken macht Spaß. Aufgeregt sucht der Kronsohn nach der Quelle des Klingelns, damit er auch ja das richtige Geschenk findet. Aber so plötzlich wie es begann, ist das Klingeln zu Ende.

Mist.

Dann nähert sich der Geschenkeberg dem Ende. Und da ist es. Endlich. Der Cousin findet es. Ein handliches kleines Päckchen in der richtigen Größe. „Hier!“ übergibt er es dem Kronsohn: „Hier ist dein Handy!“  Von dem Augenblick an ist es für den Kronsohn das schönste Weihnachten der Welt.

Und irgendwann ist alles verteilt. Alle Geschenke ausgepackt, bewundert, bestaunt. Der Kronsohn sitzt begeistert mit seinem Handy und probiert erst einmal alles aus, was geht. Überall ringsherum wird  gespielt und Probegelesen. Der Schwestersohn ist einen kurzen Moment den Tränen nah, weil kein weiteres Geschenk für ihn dabei ist. Der Papa lenkt ihn aber mit der neuen Magnet-Zaubertafel ab. Welch ein Glück.

Ein Bild des Friedens?

Der beste Vater von allen steht in der Tür, überblickt das Chaos und meint nur: „Also Hoppenstedts sind ein Klacks dagegen.“ Woraufhin es vollkommen korrekt in verschiedenen Tönen und Tempi echot: „Nun sei doch mal ein bisschen gemütlich!“

*

😀

*

Irgendwann abends, wieder zu Hause angekommen, sinkt der Hausherr erschöpft seufzend in den Sessel und sagt: „Also, besinnlich geht anders.“

„Aber schön war’s trotzdem!“ bestimmt Frau Spätlese mit einem leicht grenzdebilen Grinsen im Gesicht und gibt dem Hausherrn sein Glas Rotwein in die Hand.

Alles ist gut.

Weihnachtsdeko

Weihnachtsdeko

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Frohes Fest und besinnliche Weihnachtsfeiertage Euh allen da draußen!

Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum

 

Oh, Gott – bin ich NEUGIERIG!

*** Freitagstexter ***

Da man ja bekanntlich halten soll, was man verspricht – hier nun also für alle Textwilligen die Fortsetzung der freitäglichen Bilderphantasie.

Die Planen-Funktion erlaubt es mir glücklicherweise, dass ich mich noch ein- zweimal nett auf die andere Seite drehen und weiterschlummern darf, während hier für Frühaufsteher schon genügend Futter vorhanden ist:

Also: Vorhang auf:Ähem, nein, noch nicht. Erst das feierliche Willkommen und ein paar Regeln. Ein paar müssen schließlich sein.

Freitagstexter-Logo

Freitagstexter-Logo

 

Bitte, macht mir die Freude und kommentiert so zahlreich wie möglich (Mehrfachideen pro Person sind nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich erwünscht!) dieses unten folgende kleine Bildchen, welches ich nur durch außerordentliche Reaktionsschnelligkeit dem Vergessen entreißen konnte. Es lohnt sich, mit offenen Augen durch das Heimatland zu fahren. 😉

Bis kommenden Dienstag 23:59 Uhr werde ich gespannt sämtliche Kommentare erwarten. (Weil Weihnachten ist, dürft Ihr sie auch singen!) Dann werde ich völlig autoritär und diktatorisch den Gewinner festlegen, welcher dann am kommenden Freitag auf seinem Blog ein kleines Bildchen veröffentlichen darf. Aus diesem Grunde: Achtet bitte darauf, dass Ihr entweder selber schon einen Blog habt, oder aber jemanden habt, der Euch für die Freitagstexterehre Asyl auf seinem Blog anbietet.

Jetzt aber ohne weitere Verzögerungen: Vorhang auf:

freitagstexter-2011-12-22

freitagstexter-2011-12-22

 

Ein bisschen Service muss sein. Wer es ein bisschen größer mag, darf hier klicken, um es noch etwas größer zu sehen.

Jetzt aber los.

Ich freu mich.

*** Vorfreude, schönste Freude ***

Und wehe, einer freut sich hier auf Weihnachten! Nix da!

Zuerst wird hier gezwungenermaßen ganz doll über den Freitagstexter gefreut, welcher hier am kommenden Freitag (sprich: übermorgen) seine Fortsetzung finden wird.

Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich LaMamma nicht vielleicht allein durch die Anzahl meiner Wortmeldungen in diesen Ausweg getrieben habe . . .

Egal! Auf alle Fälle ist ab jetzt die einzige zugelassene Vorfreude diejenige auf den Freitagstexter!

In diesem Sinne: Spitzt schon mal Eure Tastaturen an!

*freufreufreu*

*** So kann ich nicht kochen ***

Gerade habe ich den innerfamiliären Wer-zuerst-Hunger-hat-muss-kochen-Wettbewerb verloren. Also mache ich mich auf den Weg, hole eine (!) Pastinake aus dem Keller und als ich diese putzen will, stelle ich fest, dass ich daran aber auch überhaupt gar nicht dran herumschneiden kann.

Nein – da sind meine Skrupel zu groß.

Gibt es eben nur Gans und zwar ganz ohne Gemüse.

Pastinake

Pastinake

 

Und was hättet Ihr getan?

😀