*** Wir basteln einen Kreißsaal ***

Dazu benötigen wir:

Ein brütwilliges gluckendes Huhn. Dieses unterfüttern wir mit kuschelig geschnittenem Stroh und füllen in den kleinen Zwischenraum zwischen Huhn und Stroh so viel Eier, wie wir ohne Protest des Huhnes unter das Selbige geschoben bekommen.

Anschließend umhüllen wir das Arrangement mit einem sorgfältig angepassten Pappkarton . Achtung! Hier die Luke für Ein- und Ausstieg nicht vergessen.

Anschließend platzieren wir den Karton in einer ruhigen Ecke des Hühnerstalles. Eventuell bietet sich der Platz unter dem Kackbrett unter den Nachtsitzstangen an.

Abschließend versperrt man mittels einem auf Holzrahmen gespannten Kükendraht den anderen Hühnern den Zugang zum gluckenden Huhn.

Nun noch etwas Futter und Wasser dazu und ganz, ganz leise sein.

Psssstt.

*

Warum sich nun gerade Martha, unser jüngstes Huhn, für die erfüllenden Freuden der Mutterschaft entschieden hat entzieht sich meiner Kenntnis. Aber urplötzlich, von einem Tag auf den Nächsten, ohne Vorankündigung blieb sie einfach im Nest sitzen.

Also haben wir in Windeseile alle im Haus verfügbaren Eier zusammengesucht und die im Kühlschrankgelagerten mittels lauwarmem Wasserbad wieder befeuchtet und angewärmt. (Das ist keine blöde Idee sondern ein Tipp aus einem Hühnerbuch!)

Jetzt wird sich in knapp 3 Wochen zeigen, ob der Hahn Willi ganze Arbeit geleistet hat.

Bis dahin gilt:

Alle Mann Daumen drücken für Martha.

*

Martha – Du schaffst das.

Kreißsaal
Kreißsaal
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2 Antworten zu “*** Wir basteln einen Kreißsaal ***

  1. Na, da bin ich ja gespannt auf Marthas Erfolge.

    • Frau Spätlese

      Na und wir erst . . .
      bis jetzt sitzt sie brav. Ich rechne so ab Freitag den 22.07. mit Piepstönen. Bis dahin sind wir aber wahrscheinlich alle vor Neugier geplatzt.