*** Deutsche Wertarbeit ***

Heute ist mal wieder so ein Tag. So einer von denen. Sie wissen schon.

Einer von denen, wo man am besten gar nicht erst aufsteht.

Da ich es aber trotzdem getan habe, also aufgestanden bin, muss ich mit den Konsequenzen leben.

Es ist nämlich so, ich habe schon wieder einen Haushaltstipp für Sie . . .

Wenn man das Gefühl hat, die Küche könnte mal wieder eine kleine Grundreinigung vertragen, ist es sehr hilfreich, zu Motivationszwecken etwas sehr feinkrümeliges sehr weitreichend zu verstreuen. Das habe ich ganz spontan mit Vanillepulver (Scheixxeteuer das Zeug, aber was tut man nicht alles!) erledigt.

Für den Fall, dass einem das aufgefegte Gefühl in der Küche hinterher wohl doch noch nicht gut genug ist, darf man gerne noch angerührtes Puddingpulver (was eigentlich in das künftige Rhabarberkompott gehört) hinterherwerfen.

Nichts macht sich Anlass zum Wischen so gut wie fein verspritzte Stärkemasse.

Dafür glänzt jetzt die Küche. Sogar der Herd, nachdem wir die Glasfront abschrauben mussten, weil das Zeugs zwischen Isolierung und Glasplatte gelaufen war. Strike!

Glücklicherweise habe ich einen sehr mitfühlenden Hausherren.

Dieser nahm mich nach Abschluss der Wischarbeiten (bei denen er einen sehr wirkungsvollen Beitrag leistete) tröstend in den Arm und meinte:

„Dafür, dass Du zwei linke Hände und alles Daumen hast, machst Du das alles hier aber echt toll.“

Bitte einmal zurück auf Start!

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6 Antworten zu “*** Deutsche Wertarbeit ***

  1. Liebste Frau Spätlese, ich hätte auch noch so einen Tip für Sie: Man befülle seinen Kaffeefilter, gieße mit Wasser auf und dann -mit elegantem Schwung des Ellenbogens- wischt man alles Richtung Boden, nicht ohne dem Ganzen einen Drall zu geben, auf daß der Herd, die weiße Wand (ARRGH!!!), die Küchenmöbelfronten und vor allem die Zwischenräume zwischen Herd und Spülmaschine ordentlich nassen Kaffeebrei abbekommen. Der sich dem Abwischen starrsinnig widersetzt und man noch tagelang von den kleinen braunen Körnchen profitiert…. LOVE it.

  2. Oh Sie Arme, und das obwohl doch erst Morgen Freitag der 13. ist. Grüße, Daniela bisher immer still mitlesend.

  3. Der ultimative Tipp: lasst doch einfach Seifenlauge überkochen, dann muss nur noch eben aufgewischt werden und alles blitzt wieder !! (Mehrfach selbst ausprobiert :-)) (Wer Seifenlauge kocht ? Keiner, der bei Verstand ist – das ist schlimmer als Milch ! Eigentlich sollte die Seife auch nur SCHMELZEN, nicht kochen…)

    LG Annette (Filzerin und Putzfachfrau)

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