*** Dann erhöhen wir einfach die Grenzwerte . . . ***

Der beste Vater von allen schickte mir folgende Info:

„Die EU Kommission hat heimlich, still und leise die Katastrophengrenzwerte für Lebensmittel in Kraft gesetzt. Das heißt, dass Nahrungsmittel jetzt deutlich höher radioaktiv belastet sein dürfen, als im Normalfall. Die Grenzwerte für Cäsium wurden zum Teil verdoppelt, für Lebensmittel wie Fischöl und Gewürze sogar verzwanzigfacht.

Ursprünglich waren diese Grenzwerte nach der Tschernobyl-Katastrophe eingeführt worden, um die Ernährung der Bevölkerung trotz eines Super-GAUs sicher zu stellen. Von einem Ernährungsnotstand kann bei einem Lebensmittelimportanteil aus Japan von unter 0,05 Prozent jedoch kaum eine Rede sein“

Darauf hin habe ich mal im Netz gesucht – aber glaubt Ihr, man findet irgendwo darüber eine offizielle Nachricht in der Presse? Habt Ihr das in Funk oder Fernsehen gehört oder gesehen?

Ich fand dann bei web.de dazu Informarionen.

Und eigentlich fehlen mir dazu die Worte. Das nenne ich Desinformation und Dummhalten der Bevölkerung.

Dazu kommt noch das ‚Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel‘ in der Politik, wo eine bisher strikt auf Atomkurs laufende FDP ganz plötzlich strikt (!) dagegen ist und damit sogar die eigenen Reihen verwirrt.

Allerdings, wenn bei einem Lebensmittelimportanteil aus Japan von unter 0,05% trotzdem die Grenzwerte derart erhöht werden, heißt das vielleicht, dass die Wolke doch schon in derartiger Konzentration hier angekommen ist?

Versucht mal, einen Geigerzähler zu kaufen. Welche Lieferzeiten bekommt Ihr so mitgeteilt?

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5 Antworten zu “*** Dann erhöhen wir einfach die Grenzwerte . . . ***

  1. Frau Aigner höchstselbst und uns das wie eine Sicherheitsmaßnahme verkauft
    http://eugenefaust.twoday.net/stories/double-bind-nachrichten/
    – Dreckspack, elendiges! (sorry, ich bin sooo wütend!)

  2. Die Frage die ich mir bezüglich der falschen Messwerte von Tepco stelle ist, ob das reine Unfähigkeit oder ob das Absicht ist. Japans Atomgigant Tepco hat in der Vergangenheit immer wieder Pannen vertuscht. Die Strahlen-Messwerte vom Grundwasser in und um das Atomkraftwerk seien teilweise fehlerhaft, teilte die japanische Atomaufsichtsbehörde am Freitag mit. Das Grundwasser sei aber dennoch sehr wahrscheinlich verstrahlt. Ich weiss jetzt wirklich nicht was schlimmer ist, allerdings sollte man eins gelernt haben. Das Betreiben solcher gefährlicher Technik sollte in staatliche Hand gegeben werden und nicht mehr in private Hände.

    • Frau Spätlese

      Ich plädiere für Vertuschung – was aber blöd ist, weil zwischenzeitlich genügend ‚fremde‘ Geigerzähler dort genenkontrollieren.
      Ansonsten ist Verstaatlichung prinzipiell eine gute Idee, denn wenn der Staat auch schon für die Kosten der Entlagerung (und der Proteste dagegen) tragen muss, dann kann er sich auch gut und gerne das Geld vorher mit der Stromerzeugung verdienen.
      Aber mir persönlich wäre eine ‚grüne‘ Lösung unseres Stromversorgungsproblems lieber. Lieber dezentralisieren und örtlich an die Gegebenheiten anpassen.

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