*** Alles hat ein Ende ***

Es ist ein schöner himmelblauer Frühlingstag.

Die Amseln besingen um die Wette ihre Reviergrenzen, die Hühner in der Sonne graben friedlich auf der Suche nach Würmern und sonstigen Leckerli den ihnen zur Verfügung stehenden Teil des Gartens um. Ein frecher Spatz stibitzt sich ein paar Futterkörner aus dem Hühnertrog.

Welch eine Idylle.

Doch auf dem Nachbargrundstück heulen die Motorsägen.

Unser neuer Nachbar beräumt sein Grundstück. Und dabei fällt der schöne alte große Kirschbaum, welcher uns jedes Jahr zur Sommerzeit nicht nur Unmengen an zeternden Staren sondern auch ab und an eine Handvoll Kirschen beschert hat . . . In welchem häufig ein Buntspechtpärchen zu Besuch war . . .

Jetzt ist es dort nackt und kahl.

Kirschbaum

Kirschbaum

Schade.

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6 Antworten zu “*** Alles hat ein Ende ***

    • Frau Spätlese

      Das stimmt! Ich vermisse ihn jetzt schon – und beim Anblick der freien Fläche wird mein Herz schwer!

      • Vor ein paaar Jahren heorte ich vom Haus gegenueber eine Motorsaege. Bevor wir etwas unternehmen konnten hatte ein Gaertner eine grosse Flaeche Eichenbuesche abgeholzt. Das ist bei uns verboten, aber es war schon zu spaet. Noch heute bin ich traurig darueber und denke an die huebschen grossen Buesche. Nun steht stort ein haesslicher kuenstlicher Brunnen mit Rasen und ein paar Bluemchen drumrum. Sieht furchtbar aus.
        Tut mir echt leid mit dem Kirschbaum. Vor allem fuer die Voegelchen.

      • Frau Spätlese

        Tja, leider wird das Gesetz der Schnelligkeit viel zu häufig angewendet. Getreu dem Motto, wenn’s zu spät ist, kann man eh‘ nix mehr machen.
        Und das Bußgeld (wenn es eines gibt) schreckt auch nicht wirklich ab.
        Liebe Grüße

  1. OT: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg durch Beamtenmikado!