*** 22.12.2010 – kein Ende in Sicht ***

Auch dieser Tag ist voller Heimlichkeiten. Ich schaffe es gerade noch, mit dem Kronsohn die von ihm gebastelten Geschenke zu verpacken und zu beschriften, bevor wir ihn uns auf den Weg machen, um ihn bei den besten Großeltern der Welt abzuliefern. Soll er sich ruhig mal ein bisschen verwöhnen lassen, unser Kämpfer.

Auf dem Rückweg dann die letzten bestimmt nicht die letzten Besorgungen und nach dem Abendbrot halten mich dann 5 kg Wildgulasch von meiner Nähmaschine ab.

Aber dann . . .

„Ich gehe heute NICHT in’s Bett, bevor ich nicht fertig genäht habe! Auf GAR KEINEN FALL“ töne ich trotzig um 21.30 Uhr. Hmmmm, brummelt der Hausherr und blättert in seinem Buch eine Seite weiter.

2 Stunden später geht der Hausherr ins Bett. Nach weiner weiteren Stunde habe ich die ‚Piraten der Karibik‘ schon dreimal durchlaufen lassen und will immer noch nicht aufgeben. Schlaf wird ohnehin überschätzt. Aber als ich dann eine Naht wieder auftrennen muss und der Unterfaden plötzlich mittendrin alle ist und als ich feststelle, dass ich für die letzten Nähte eigentlich das Bügeleisen zum Vorfixieren bräuchte . . .

. . . da gebe ich auf.

Ich bin eben doch ein Weichei.

Aber morgen! Morgen schaffe ich das!

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