*** Sammelsurium ***

Manchmal glaubt man ja, man müsste diesen Block einschläfern lassen – weil grad überhaupt gar nix passiert. Und ein andermal müsste man dreimal täglich bloggen.

Aus  diesem Grund heute hier ein sonntägliches Sammelsurium. Eine Wochenschau quasi.

*1.

Worüber natürlich als erstes zu berichten ist, ist unser Sieg über die Kuvertüre. Was wir gelernt haben ist, dass sogar schon der Wasserdampf absolut tödlich für diese ist. Die Schlagsahne war nur das Tüpfelchen auf dem i. Des weiteren gibt es eine gefühlte Million an verschiedenen Sorten von dickflüssig bis dünnflüssig. Und wenn einem das immer noch nicht gut genug ist, darf man mit Kakaobutter (und nur mit dieser), die Kuvertüre noch weiter verdünnen. Klappt super.

Und führt prompt dazu, dass unsere Dominosteine jetzt durch die eingearbeiteten Schichten von Marzipan und Quittenkonfitüre absolut saftig sind, nachdem man sich durch einen knackigen Schokoladenüberzug gebissen hat. Hmmm.

Bitte einmal alle den Mund auf:

Dominosteine

Dominosteine

 

*2. Das Drama mit den Lieblingskeksen hat ein (vorläufiges) Ende gefunden. Indem nämlich Frau Spätlese absolut heldenhaft das sorgsam gehütete Rezept angegriffen hat. Clevererweise hat sie damit zusammenhängend beschlossen, dass sie zu Übungszwecken das Rezept erst einmal halbiert. Damit nicht zuviel Übel entsteht. Das Problem war nur, dass sich dieses Rezept auf nur ein einziges Ei bezieht. Wie teilt man ein Ei? So wurde es natürlich nicht geteilt – alles andere aber ja – folglich stimmen die Mischungsverhältnisse nicht. Und außerdem habe ich viel zu dicke Scheibchen abgeschnitten, von der Rolle. Es sind also NICHT meine Lieblingskekse geworden. Auch wenn sie selbstverständlich essbar sind. Tu‘ ich wenigstens irgend jemandem leid?

Lieblingskekse

Lieblingskekse

 

*3. Unsere Enten sind wahre Stubenhocker. Nicht dass ich damit sagen will, dass sie bei uns in der Stube hocken. Nein! Sie sind schon in der Villa dem Hühnerhaus. Aber da wollen sie eben auch nicht raus. Nachdem wir zu Anfang Angst hatten, dass wir sie nach einem Freigang nicht wieder eingefangen bekommen würden, gab uns der beste Vater von allen den Tipp, doch einfach nur ein abgegrenztes Areal zur Verfügung zu stellen. So als Eingewöhnung. Gesagt getan.

Stockenten-3a

Stockenten-3a

20 qm Auslauf erwiesen sich als noch fast zu groß. Die beiden fanden den Eingang zur Villa nicht und mussten von uns eingefangen werden. Nun, das war auch keine vertrauensbildene Maßnahme. Daraufhin wurde der Auslauf auf 9 qm reduziert. Bevor das richtg ausprobiert werden konnte, fing es an zu schneien. Und in den Schnee wollten die Zwei nun schon erst einmal gar nicht. Wir lockten sie mit einer Bademöglichkeit – und gewannen. Wassertier bleibt eben Wassertier.

Stockenten-4

Stockenten-4

 

Und sobald die beiden meinen, sie hätten genug Kälte erlitten gebadet, setzen sie sich vor’s Loch, welches sie mittlerweile ohne Probleme finden, und warten, bis dieses nach Reinigung und Fütterung wieder geöffnet wird. Das sind keine Enten. Das sind Weicheier.

Stockenten-5

Stockenten-5

 

Heute habe ich es jedenfalls geschafft, dass der neugierig-freche Entenpapa sich sein Futter schon aus der Schüssel geholt hat, welche ich noch in der Hand hatte. Geht doch!

*

Und ich geh‘ jetzt Kaffee kochen, die zweite Kerze anzünden und Unmengen an Stollen, Dominosteinen und (fast)Lieblingskeksen essen.

Einen schönen zweiten Advent Euch allen!

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