Tagesarchiv: 8. November 2010

*** Watt mutt, datt mutt! Teil 2 ***

Oder: Der Stollen ist fertig!

Nachdem ich Samstag früh noch in den Tante-Emma-Laden im Nachbardorf gehuscht bin, hatte ich dann überraschenderweise doch alle Zutaten und diese auch noch in ausreichender Menge vorhanden zur Verfügung.

Da ich lernfähig bin, habe ich sogar die Rosinen eine Nacht vorher in Rum eingeweicht, um nicht den selben Fehler zu machen wie im letzten Jahr . . .

Und das alles werden einmal zwei Stollen werden:

 

Stollen-1

Stollen-1

Was soll ich Euch sagen? Die Hefe war wuchsfreudig, das es ein Spaß war zu zuschauen.

Die Mandeln waren auch irgendwann geschält und wurden dem Hausherrn verpflichtend mit Messer vor die Hände gelegt – damit er sich nicht wieder beschweren kann, dass diese zu klein gehackt und gar nicht zu schmecken wären.

Das Marzipan habe ich entsprechend einem Tipp (gefunden in den Kommentaren bei Frau …äh…Mutti) gehobelt. Das ging sowas von perfekt. Ich werde niemals wieder kleine klebrige Würfel schneiden, die immer zu einem großen klebrigen Würfel zusammen halten.

Wie jedes Jahr gab es das große Rosinendrama. Denn diese in Rum eingeweichten Dinger kann ich irgendwo im Weltall im luftleeeren Raum deponieren und die angrenzenden Universen evakuieren lassen – trotzdem werden die wie durch ein Wunder permanent weniger. Und Schuld ist natürlich keiner!

Jedenfalls ist es mir auch irgendwie gelungen die gesamte Füllung auf die 2 Stollen zu verteilen und diese ohne größere Unfälle aufzuwickeln. Meine Stollen haben zwar nicht diesen typischen Eine-Seite-flach-die andere-hoch-Look wie gekaufter Stollen – dafür sind sie aber o-ber-lek-ker! Und auch nach Aufplatzen und Neurollen des einen in der Ruhezeit  – alles kein Problem.

Und hier sind die beiden:

Stollen-2

Stollen-2

 

Nun jedoch, liegen die beiden Schätzchen, liebevoll gebuttert und gezuckert, in Alu-folie eingewickelt und in luftdichter Tüte verpackt oben auf dem Schrank und harren der Dinge, die da kommen mögen, während sie brav durchziehen.

Ich wette 10 : 1, dass der Hausherr es nicht bis zum ersten Advent aushält. Schafft er nie!

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