*** Wie soll denn bitte . . . ***

. . . das Kind etwas lernen, wenn man es nicht lässt? Frau Spätlese?

Hmmm, naja, brummel, grummel, aber MEINE Küche . . .

Also hab ich den Kronsohn gelassen. In meine Küche. Er wollte für uns (braves Kerlchen) einen Salat (vorbildlich) machen. Allerdings nicht einen jahreszeitlich angepassten grünen Salat mit Buttermilch. Nein. Er wollte etwas raspeln.

Kronsohn und ‚raspeln‘ ruft wildeste Assoziationen in mir hervor und führt dazu, dass ich mental auf „ohhhmmmmmm – ich bin ganz, ganz, ganz ruuuuhiiiiig“ umschalte.

Aber wie soll er denn was lernen, wenn er nicht darf?

Also durfte er gestern. Möhren und Apfel raspeln und mit Zitronensaft begiessen und in Apfelsaft ertränken.

Zwischenzeitlich sieht die Küche nicht mehr aus, als wäre dort ein Möhrenbeet explodiert. Und ich weiß, ich werde den Salat heute abend lecker finden und mir nur ganz heimlich und unbemerkt die Apfelkerngehäuse aus den Zähnen polken.

Alles wird gut.

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2 Antworten zu “*** Wie soll denn bitte . . . ***

  1. Meine muessen danach immer die Kueche im vorherigen Zustand verlassen. Das klappt inzwischen auch. Salat steht da aber nicht auf dem Menuplan, sondern immer etaws suesses, so wie Snickerdoodle Kekse, Brownies oder Schokokekse.

    • Hallo Kirsten, eigentlich hast Du ja Recht . . . aber mit 12 . . . und dem miserablen Gucken ist saubermachen schon schwer. Grobes Zeugs verlange ich ihm schon ab. Aber Feinarbeit bleibt logisch an mir hängen. 🙂 Viele Grüße