*** Rotweinfreitag ***

Manchmal freue ich mich, wenn eine Woche vorbei ist. Nicht, dass sie besonders schlimm war. Sie war einfach voll. So voll, das selbst Herzenswünsche keinen Platz hatten und ich wieder eine ganze lange Weile warten muss, bevor ich wieder einen Familientag beim Schweden geniessen kann. Selbst der Hausputz heute eine Quälerei. Anderer Ablauf wegen Handwerkern im Haus verstört und bringt durcheinander. Dann noch unterbrechen weil man mit dem Kronsohn 7 km Rad fährt um Spargel zu kaufen und natürlich wieder zurück. Nach einem unterbrochenen Hausputz finde ich die Lust am Putzen schwer wieder . . .

Aber was soll’s. Es ist Freitag abend, die Woche ist in Sack und Tüten wie man so sagt. Alle Pflichten erledigt. Gucken wir nach vorn und denken positiv.

Überraschend klingelten die Nachbarn und meinten, sie wollten den mitgebrachten italienischen ‚Dankeschön-fürs-Blumenpflegen-Rotwein‘ lieber mit uns gemeinsam trinken. Ganz spontan, Freitag abend um halb sechs.

Haben wir gern gemacht und hatten einen ganz entspannten Abend bei tratschen, klönen und jede Menge lachen und natürlich nicht nur einem Rotwein. Kann ich nur empfehlen. Nachbarn können was tolles sein. Auch wenn es dazu führt, dass man Freitag Abend schon mal 21.00 Uhr ziemlich erledigt ist.

Wann habt ihr das letzte Mal mit euren Nachbarn zusammen gesessen?

In diesem Sinne. Guckt mal über den Zaun!

P.S. Und was ich gerade gelernt habe: Es heißt ‚arrivederci‘. Googeln allein hilft also auch nicht. Und wenn man auf italienisch gerade mal guten Tag und die Zimmernummer sagen kann, sollte man nicht protzen.

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