*** Spaß am Samstag ***

Es geht ja nix über einen beschaulichen Samstag. So mit Aufstehen nach dem Aufwachen, 2 Liter Kaffee vor dem Frühstück, dann vormittags ein bisschen am Mittag rumpusseln und schon quasi vom Mittagstisch an die Kaffeetafel rutschen, für den man nicht mal Kuchen backen brauchte, weil man ihn bequemerweise von letzter Woche aus dem Frost holt. Dann ganz entspannt ein Buch vor die Nase, Füße in die Sonne und Abendbrot dann irgendwann auch ganz entspannt nebenbei.

Immer in dem beruhigenden Wissen, dass die kommende Woche noch sooooo lang hin ist, denn schließlich kommt ja morgen noch Sonntag und da können wir ja erst sowas von faul sein. (Für den Fall, dass es Samstag noch nicht ausgereicht hat.)

So einen Samstag hätte ich auch gern. Bitte.

Nicht nur dass ich heute am Samstag mit Weckerklingeln mitten in der Nacht um kurz vor 7 Uhr aufstehen musste – weil ich dumme Nuss der Brut, die heute nacht aushäusig eine Lesenacht in der Schule verbracht hat, versprochen hatte, heute pünktlich um 7:30 Uhr Brötchen für die ganze Klasse abzuliefern . . .

. . . nein, heute dürfen wir auch noch unser komplettes Wohnzimmer umräumen.

Im Zuge bevorstehender Umbaumaßnahmen ist es erforderlich, die Einrichtung des Wohnzimmers quasi um 180° zu drehen und nebenbei meinen (!) Schreibtisch nebst Rechner in mein Nähzimmer das Gästezimmer umzusiedeln.

Das führt zwangsläufig auch dazu, dass man Nippes und Kram, den einen an den weißt-du-noch-wie-jung-wir-damals-waren-und-wie-schön-die-Reise-war-Urlaub von vor 213 Jahren erinnert, einfach mal wieder in die Hand nimmt und einen neuen Platz dafür suchen muss.

Nun gibt es bei uns derzeit ein heftiges Ringen um die Platzierung von diversen unnützen (Andenken) und nützlichen (Haushaltswaren). Nach Ansicht des Hausherrn vorzugsweise in Keller. Der Hausherr sortiert in die rote Keller-Transfer-Kiste und Frau Spätlese räumt aus der roten Keller-Transfer-Kiste wieder raus . . . „Aber NICHT den Fisch, den hab ich angemalt und DIR zu Weihnachten geschenk. Das ist erst 4 Monate her. Den kannst Du wenigstens anstandsweise bis nächstes Weihnachten hier dulden.“ Und wupp, ist der Fisch wieder auf der Fensterbank.

„Oh, und nicht die Ente, die ist niedlich. Dann kommt Sie eben in mein Nähzimmer das Gästezimmer!“ Und wupp ist sie aus der Verbannungskiste in das Gästezimmer gewechselt.

Und NATÜRLICH brauche ich DREI Tortenteller! Denk an letztes Wochenende! Die MÜSSEN hier oben bleiben.

Jedenfalls sieht es bei uns im Wohnzimmer jetzt mächtig durcheinandergewürfelt aus und ich habe nicht wirklich Zeit hier lange Artikel zu schreiben. Ich muss nämlich auf die Keller-Transfer-Kiste aufpassen.

Aber ich dachte so als kleine Anregung für Euch, wenn Ihr mal am Samstag tierisch Langeweile habt – räumt doch einfach mal um!

Und ich geh jetzt retten, was noch zu retten ist.

Einen schönen Samstag noch, Eure Gytha

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Eine Antwort zu “*** Spaß am Samstag ***

  1. Hallo Gytha, hoert sich sehr nach meinem Mann an. Der raeumt aber von den Kellerkisten (mit denen ich noch Leben kann) direkt in die Muelltonne. Es waren schon einge Sachen einfach nicht mehr auffindbar. Da kommt Freude auf.
    Schrecklich diese Umraeumaktionen. Wir hatten letzten Monat die Maler im Haus. Das war genauso schlimm wie umziehen. Umgezogen sind wir in den letzten zwoelf Jahren vier mal. Da geht es dann immer ans Eingemachte und viele Kellerkisten „verschwinden“ ganz leise.
    So, seh das gans gelassen, es geht ja nur in den Keller. Und setzt Dich mit dem Kaffee und Fuesse hoch einfach mitten ins Caos. Das hat auch was, promissed.

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