*** Frühling im Gefieder ***

Ist es nicht wundervoll? Diese milde Luft, der Rasen, der sich langsam erholt und dessen Farbe von blassgrauerstickt in frischgrünkeimend wechselt, die Amseln, die laut zwitschernd Verfolgungsjagden um das Haus veranstalten . . .

. . . und die ersten Mietanwärter für das neu gebaute Entenhaus, die vorsichtig das neue Domizil umkreisen und begutachten?

Aber als erstes der Beweis: ES schwimmt. Ohne wenn und aber, es schwimmt! Und davon konnten sich diese beiden auch schon überzeugen:

Enten-Haus-1

Enten-Haus-1

Vorsichtiges Beobachten, Umkreisen. Mit dem Schnabel dagegenpicken.  Noch einmal drumherum schwimmen. Doch lieber noch einmal auf Abstand gehen . . .
. . . oh weh – hab ich viele Kaffeepausen hinter mir, um dieses alles zu beobachten.

Dann aber der entscheidende Moment: (Und wer von beiden ist mutiger? – Natürlich Mama!)

Enten-Haus-2

Enten-Haus-2

Während er argwöhnisch die Umgebung beobachtet, macht sie vorsichtig einige Schritte und steckt noch vorsichtiger nur den Kopf in das Loch. NEIN, es ist keine Guillotine eingebaut ;-).
Allerdings stellt Entenmama fest, dass das Haus unmöbliert angeboten wird . . .  Oh weh . . .

. . . und zieht sich ersteinmal vorsichtig zurück – Abstand gewinnen.

Enten-Haus-3

Enten-Haus-3

Es folgen einige Tage, in denen sie immer mal wieder guckt und wieder geht. Bis der Hausherr eine geniale Idee hat. Er ‚richtet‘ die Stübchen ein. Und zwar mit gehäckseltem Stroh und weichen trockenen Gräsern. Und siehe da, Entenmama war auf der Suche nach einer ‚möblierten‘ Behausung. Nur wenige Tage nach der ‚Möblierung‘ beobachten wir sie beim Verlassen des Hauses.

Enten-Haus-4

Enten-Haus-4

Und das tun wir seitdem nun regelmäßig. Der Theorien gibt es sicher viele. Eine davon lautet: Sie brütet im Haus.

Wir werden beobachten und berichten.

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