*** Für die einen sind es Osterferien . . . ***

. . .  und was es für mich ist, das kann ich noch nicht entscheiden.

Auf alle Fälle sind wir immer bestrebt, dem Kronsohn in den Ferien ein wenig Abwechslung zu verschaffen. Hat er sich ja auch schließlich hart erarbeitet.

Und wenn das Kind nun sogar Abwechslung mit sportlicher Betätigung kombinieren möchte – dann wird da auf GAR KEINEN Fall nein gesagt. Im Gegenteil.

Unser Kronsohn wünschte sich eine Radtour. Klingt gut, sagt Ihr? Sagen wir auch, also rauf auf’s Rad.

Eine Radtour mit Ziel ‚St. Petri Kirche Rostock‘. Diese hier nämlich :

Osterferien-1

Osterferien-1

Nun sind das mal eben schlappe 18 km – EINE Strecke. Und das aus dem Stand. Quasi von Null auf Sechsunddreißig. Wir mussten ja auch wieder zurück . . .

Aber von Anfang an:
Das Wetter war passig, mit 14°C gut auszuhalten, kaum Wind, also auf die Räder, fertig los!

Die ersten drei Kilometer vergingen wie im Fluge – angenehm leicht und kaum zu merkender Anstrengung.

Nach fünf Kilometern bemerkte meine Frühjahrsallergie die ersten schüchternen Birkenpollen. Von da an freute sie sich mit über das schöne Wetter.

Nach 8 Kilometern klagte der Kronsohn, dass ihm sein Hintern weh täte.
Kommentar des Hausherrn: „Ach was, das ist nur die ersten 16 km so – danach merkt man ihn nicht mehr“. Das Angebot umzukehren und dies als Übungsfahrt zu betrachten lehnte das Kind rundweg ab.

Nach 13 km waren wir ‚glücklicherweise‘ an Rostock’s Stadtgrenze. Da kehrt natürlich keiner mehr um!

Kurz vorm Ziel kamen wir an der ‚Julius-Krahnstöver-Likörfabrik‘ einfach nicht vorbei. Nein – nicht was Ihr denkt, das ist einfach ein wirklich tolles Café in Rostock. Zur Stärkung für die beiden Herren jeweils ein dickes fettes aber oberleckeres Stück Torte! (MÜSST! Ihr probieren, wenn Ihr mal in Rostock seid – unbedingt!).

Und dann nur noch der letzte lockerleichte Kilometer und der Kronsohn war endlich am Ziel seiner Wünsche. Nämlich hier:

Osterferien-2

Osterferien-2

Der Rückweg ging auch irgendwie. Auch wenn wir hätten mit dem Zug fahren können. Aber aufgeben wollte keiner. Lieber stolz sein auf das Kind und natürlich auf sich selbst!

Heute jedenfalls sitze ich ganz, ganz vorsichtig auf dem Stuhl und die Kurzstrecken im Ort werden vorerst nur zu Fuss und nicht per Rad erledigt. Jedenfalls solange, bis mein Hinterteil wieder schmerzfrei ist. Mein Mäkel-Knie überlegt noch, ob es entweder dankbar oder vergnatzt über den akuten Anfall von verordneter Bewegung ist. Wehe . . .

Und nun hoffe ich, dass dem Kronsohn diese Radtour vorerst genügt. Ansonsten würde ich gern um ein ganz kleines bisschen Schule für ihn bitten. Ich mach auch gern Hausaufgaben mit Ihm. Deutsch, Mathe, nicht unter 2 Stunden, gerne. Solange da kein Rad drin vorkommt . . .

*jammer*

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