*** Die wundervolle Welt der . . . ***

. . . Mathematik hält uns auch weiterhin in Atem.

Zwischenzeitlich sind wir bei der Bruchrechnung angelangt.

Und Bruchrechnung ist toll. Sagen Frau Lehrerin und der Hausherr und Frau Spätlese auch.

Der Kronsohn sagt naja, kann ja sein. Aber muss nicht.

Jedenfalls klappen die Anfänge ganz gut. Echte und unechte Brüche, gemischte Zahlen . . . (hach ja, das waren noch Zeiten, als man das selber noch gelernt hat  . . . )

Jedenfalls zeigt sich beim Vergleichen von Brüchen, ob das zugrundeliegende Prinzip verstanden wurde.  Auf die entsprechende Anfrage antwortet der Kronsohn, dass 1/2 natürlich größer sei als 1/3.

Den Eltern schwillt vor Freude die Brust. Endlich mal was verstanden und verinnerlicht ohne große Erklärungsnotstände.

Der folgende Vergleich von 1/4 mit 1/5 ergibt dann aber den klaren Sieg für 1/5. Natürlich ist 1/5 größer. Nach Meinung des Sohnes.

Hmmppff.

Während der Hausherr einen mündlichen Vortrag über die theoretischen Grundlagen der Mathematik im Allgemeinen und Besonderen hält und dabei nicht unwesentlich auf Brüche eingeht erinnere ich mich an meine Kindheit.

Der allerbeste Vater von allen konnte mir nämlich ganz leicht klar machen, das es viel schlimmer ist eine Torte (Hilfsweise geht auch Schokolade) mit 5 Kindern zu teilen als nur mit 4. Ganz logisch. Je mehr Leute um so weniger krieg ich von der Torte ab. Oder von der Schokolade. Das ist auch der Grund, warum ich noch heute Schokolade lieber allein esse. Aber das nur am Rande . . .

Jedenfalls drängele ich mich in den Vortrag des Hausherren. Und erkläre das Tortenprinzip. Je mehr Leute – desto kleiner die Stücken. Denn auch der Kronsohn isst gern Schokolade.

Und es klappt. 1/5 ist nun größer als 1/6. Außerdem ist auch 1/10 größer als 1/100. Toll. Und auch am nächsten Morgen ist 1/12 kleiner als 1/8.

Und ich brauchte noch nicht einmal was abgeben von meiner Schokolade . . .

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