*** Rotweinfreitag ***

. . . oder der ganz normale Wahnsinn.

07:30
Das Auto starten, Kronsohn wieder in’s Haus zurückschicken – Sporttasche vergessen.

08.30
Telefonat mit den Wasserwerken zur Klärung des Verbleibs von 47,35 EUR. Ungeklärt auf Montag verschoben. Gnngh – ärgerlich, ich hasse unerledigte Dinge über’s Wochenende. Zumal ich felsenfest davon überzeugt bin, Recht zu haben.

08:45
Beginn Hausputz

13:15
Nach 18 Litern Wasser, etl. Portionen Putz- und Reinigungsmitteln glänzt das Haus wieder. Strike!

13:35
Den Kronsohn von der Schule holen. Die Woche ist geschafft – Erleichterung auf allen Seiten. Was machen wir am Wochenende? Tja kleiner Schatz, wenn ich das wüsste . . .

13:45
Den Kronsohn mit zusammengekniffenen Augen und gerunzelter Stirn ansehen, weil er die ersten Matschspuren im sauberen Haus hinterlässt.

13:50
Mittag – der Hausherr hat gekocht. Eintopf aufwärmen und verlängern. Auf meinen Wunsch hin mit extra Kartoffeln. Von wegen, Kartoffeln gehören in den Keller 😉

14:30
Der Kronsohn inhaliert und ich nutze die Viertelstunde des Hausherren-Mittagspause zu zerquatschen. Ein ENORM wichtiges Telefongespräch mit meinem Schwesterherz.

14:45
Ich komme auf die geniale Idee, mal eben, „ganz schnell“ die Fenster zu putzen. Weil die Sonne grad so schön scheint und mich das Elend so anschreit. Der Hausherr beschließt aus Solidarität, die Fenster des Gewächshauses zu putzen.

16:45
Die erste Hälfte der unteren Fenster fertig. Kaffeepause! Ich fange an ‚Blinded by the Light‚ zu summen.

17:30
Blöde Idee. Blödes Fensterputzen. Regnet ohnehin demnächst wieder. Ich wollte heute eigentlich die Wochenendeinkäufe machen. Kacke, Nächstes Fenster.

17:30
Ich wechsle nach draußen. Wir haben bei der Hausplanung tatsächlich 4 (!!!) Fenster die nicht zum Öffnen sind geplant. Danke Frau Spätlese. Sei froh. dass du keine Architektin geworden bist, die Bauherren hätten dich schon längst gesteinigt.

17:45
Bei minus 4 Grad Fensterputzen ist klasse. Man merkt die Finger relativ schnell nicht mehr. Das Fensterputzmittel gefriert nur deshalb nicht, weil genügend Alkohol drin ist. So einen hätte ich jetzt auch gern. Durch das Fenster beobachte ich einen Disput zwischen dem Hausherrn und dem Kronsohn. Zum Glück hör ich fast nix. Das sollen die Beiden mal schön unter sich klären. Ausserdem machen die beiden auch Abendbrot. Bloss nicht stören dabei.

18:30
FERTIG. Die rechte (Wasser-)Hand ist gefühllos. Die Putztücher beginnen zu gefrieren. Aber ich bin fertig!

18:45
Abendbrot – erstaunlich, immer wenn ich heut ins Haus komme, ist das Essen fertig. Kann man das ausbauen? Und der Hausherr lobt sogar meine Initiative. Soso.

20:00
Kronsohn im Bett, ich unter der Dusche. Belohnung für den Tag. Rückenschrubbeln. Ahhh, das tut gut.

20:20
Casalferro 2004!

Ich wünsche Euch einen schönen Freitag Abend und ein schönes Wochenende!

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