*** Drama ***

Nun haben wir den gröbsten Teil des Winters hinter uns. Denken wir uns so und schauen in den immernoch knöcheltief verschneiten Garten. Und beneiden die anderen Regionen des Landes, in denen der Schnee schon wieder herrlich braungraues Gematsche freigegeben hat. Bei uns keine Ahnung davon. Frühblüher wenn überhaupt, dann unter dem Schnee. Auch der Inselsee bei Güstrow war am Wochenende immer noch zugefroren.

Inselsee

Inselsee

Selbst der Gartenteich kaum auszumachen unter dem Schnee. Sorgen machte uns die permanente Eisschicht unterdessen schon. Und aufgerüttelt durch solche Nachrichten wie ‚Sauerstoffmangel unterm Schnee‘  wagten wir uns auf’s Eis.

Schröbten 40 cm Schnee beiseite und bohrten erste Löcher. Stellten mit Erschrecken fest, dass die Eisschicht  mehr als einen halben Meter dick war . . .

Bohrten viele Löcher und begannen den Teich zu belüften. Stück für Stück bekommen wir ein größeres Stück eisfrei. Wenn uns nicht der Frost der Nacht ein Schnäppchen schlägt . . .

Und das Drama wird war. Erst ein toter Fisch, dann wieder einer. Mit jedem Stück freibekommenen Teich kommt auch fast ein  toter Fisch ans Tageslicht. Mal ein Plötz, mal eine Forelle. Dabei sollten die eigentlich im Herbst auf unserem Teller landen.

Der Nachbar kommt und berichtet von erneuten Fischleichen in seinem Gartenteich.

Der andere Nachbar ebenso.

Bei Schwiegereltern am Wochenende 4 tote Goldorfen.

Mit jedem Tag anhaltender Kälte ärgern wir uns über den Winter. Hätten wir mal . . .

Wir sind traurig.

Hätten wir mal  . . .

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