*** Rotweinfreitag ***

Heute ist Freitag – Rotweinfreitag!
Und wie es dazu kommt, erkläre ich Euch jetzt:

Es hat sich in dieser Familie historisch entwickelt, dass Freitag der Putztag ist. Warum auch immer der Freitag . . . keine Ahnung.
Jedenfalls einmal alles. Staubsaugen, Wischen, Sanitärkeramik . . . Wenn auch mit Sicherheit nicht steril, aber auf jeden Fall ENORM sauber.

Und dann springe ich Freitags Abends, wenn der Krohnsohn im Bett ist, unter die Dusche . . . einmal alles . . . ENORM sauber.

Und dann (schon wieder ‚und dann‘, ich glaube, ich sollte mal an meiner Rhetorik arbeiten)  . . .

Jedenfalls sitze ich dann zufrieden (ob des Ergebnisses), erschossen (von der vorausgehenden Arbeit) und glückselig (vom Rotwein :-D) auf meiner Couch und proste siegessicher den verschwundenen Wollmäusen zu. Was wart ihr gestern noch hochnäsig – aber wer von uns sitzt heute noch hier? HA!

Und weil wir uns keinen Champagnerdonnerstag (wie im Film ‚Zum Ausziehen verführt‘) leisten können . . . gibt es bei uns eben einen Rotweinfreitag.

Und der ist heute.

Rotweinabend

Rotweinabend

Prost!

. . . und nein, ich ärgere mich überhaupt nicht mehr darüber, dass das Hinterrad von Krohnsohns Fahrrad einen Platten hat, weswegen wir heute mittag 2 km durch den Regen nach Hause geschoben haben . . . und es ist auch nicht weiter schlimm, dass ich in der vergangenen ‚Katz-aus-dem-Haus-Woche‘ nicht soviel Freiheiten hatte, wie ich ursprünglich vorhatte mir nehmen zu wollen . . . und ich glaube ganz fest daran, dass der Krohnsohn morgen einen halbwegs brauchbaren ersten Teil der Biologie-Hausaufgaben fertigbekommt . . .

Aber das ist jetzt alles nicht wichtig. Jetzt hab ich Feierabend und frei und genieße einen ‚2006er Regent Spätlese trocken im Barrique gereift‘.

Pech für den Hausherr, dass er nicht da ist – hab ich halt mehr davon 😉

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