Monatsarchiv: Oktober 2009

*** Immer wieder Freitags . . . ***

. . . freu ich mich, dass eine Woche rum ist.
Genauso!

Und heute besonders. Wir haben die ersten acht Wochen Schule in Klasse 5 geschafft – das Kind und wir – und dass nicht mal ganz so schlecht wie befürchtet. Jetzt haben wir eine Woche Ferien. Wohlverdient meines Erachtens.

Dazu kommt, dass der Schwestersohn heute seinen Geburtstag gefeiert hat . . . Im Kinderland . . . Meine Ohren streiken immer noch und brummen leise missgestimmt vor sich hin. Zum Abendbrot gab es selbstgemachte Burger. Das war wieder viel Grund und Anlass für viele laute freudige Gespräche. Ruhe ist was anderes. Daran merkt man, dass man alt wird. Frau auch.
Und die Burger – je bepackter umso matschiger umso fetzt:

Burger

Burger

Und ansonsten war die Woche schon o.k. Eigentlich sogar hervorragend! Ich hab es tatsächlich geschafft, eine Anregung, die ich bei einer anderen Bloggerin gefunden habe, NICHT zu versieben. Nein! Ich hab es mir gemerkt und ausprobiert und kann jetzt, ganz stolz auf Sandra aus Hamburg verweisen. Ich habe in Ihrem Blog einfach mal auf den Link von Nigel Slater geklickt, und das Rezept von einem Schokoladenkuchen gefunden . . . Also, Ihr könnt mir glauben, ich bin ja so eine Bescheuerte, die nur ein Stück Kuchen isst, aus Angst vor persönlichen Bemerkungen durch die Waage. Aber dieser Kuchen . . .

der ist . . .

. . . der Hammer.

Allein der Geruch. Und wenn Ihr nur ein einziges Mal abgebissen habt, ist der Kuchen alle und Ihr hört Euch nur noch ‚hmmmm‘ sagen. Ehrlich. Probiert’s aus. Macht’s genauso wie im Rezept. Ich hab sogar das Mehl frisch gemahlen. Hmmm. Und so sieht sah er aus . . .
. . . bevor er verschlungen wurde. Es ist, wie Sandra schreibt: pure Suchtgefahr!

Chokolate-Chip-Espresso-Cake

Chokolate-Chip-Espresso-Cake

So, und weil wir jetzt in unseren Herbstferien für eine Woche in einen Urlaub nach Dänemark düsen, um dort absolute Ruhe zu finden und zu genießen bei stundenlangen Spaziergängen an der Nordsee und anschließendem Entspannen in der Sauna, mache ich Euch noch eine kleine Freude mit unserem letzten Herbststrauss aus dem eigenen Garten. Ein bisschen Farbe im Herbstgrau tut uns allen gut. Ich melde mich dann wieder nach unserem Urlaub.

herbststrauss

herbststrauss

P.S. Und weil heut ‚Rotweinfreitag‚ ist die kurze Information: Heute ist es ein Sauerkirschwein 2008, eigene Ernte, gespritzt.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Eure Gytha

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*** Russisch Roulette mit Schokolade***

. . .  oder wie es auch heißt: ‚Kleine Sünden straft Gott sofort.‘

Da schleiche ich gaaaanz heimlich und leise in’s Gästezimmer, weil dort mein Schokoladenvorrat, meine Geheimreserve Nervennahrung liegt. Und weil ich das Versteck nicht preisgeben wollte, hab ich das Licht ausgelassen.

Hmm, Merci, welchen ich wohl erwischt hab im Dunklen . . . ? Vielleicht Marzipan . . . ?

Buaaahh, jetzt hab ich den ganzen Mund voller Nougat, Igitt. Und es klebt und schmiert. Warum hab ich die nicht aussortiert?
Beim nächsten Nachfüllen verschenke ich die vorher.

Brrr.

*** Weibliche Intelligenz Teil 1 ***

Ich habe diesem Artikel die Überschrift ‚Teil 1‘ gegeben, weil ich so meine Befürchtungen habe, dass es noch so einige Fortsetzungen geben wird . . .

Eigentlich hätte es ja sogar ‚Glanzleistungen der weiblichen Intelligenz‘ heißen müssen . . . Aber man (frau) muss ja auch noch Steigerungsmöglichkeiten haben.

Jedenfalls fing die Geschichte ganz harmlos an. Vor Monaten war ich in Familie (Mutter und Schwester, natürlich NICHT der Hausherr) beim Schweden. Und ich kann mich ja beherrschen. Meistens ziemlich gut sogar. Ich bin zwar immernoch überrascht, wieviel Geld man dort ausgeben kann, wenn man eigentlich vorhatte, NICHTS zu kaufen . . .
Jedenfalls hatte ich dort vor Monaten eine kleine Leuchte gesehen, die fand ich total knubbig. Und ich konnte mich beherrschen. NOCH.

Nun bot sich mir heute eine Gelegenheit, dort ganz zufällig vorbeizuschauen. Zwanglos halt. Hatte das Fahhrad in der Nähe zur Reparatur, wollt die Zeit überbrücken, *flöt*

Und heute waren sie fällig, die Lampen! 2 Nachttischlampen und eine größere als schummerige Schreibtischbeleuchtunng. Für das Gästezimmer. Da genau, wenn überhaupt passen sie hin, MÜSSEN sie hin.
Auch heute hab ich wieder geglaubt, der Kassierer macht Witze, als er mir die Summe nannte. Na gut, ein Blick in den Korb, es war tatsächlich geringfügig etwas mehr drin als die 3 Lampen.

Und jetzt kommen wir zur weiblichen Intelligenz, beziehungsweise deren Höchstleistung.

Da komme ich nach Hause, pack die wunderhübschen, heißersehnten Leuchten aus, positionier sie . . .

. . . und stelle fest, ich habe KEINE Leuchtmittel gekauft. Ich habe an die …ten Leuchtmittel nicht gedacht.

Dabei weiß ich, dass die zusätzlich gekauft werden müssen. Mwaaahh . . .

Ich weiß nun nicht, ob ich vorhatte, daraus ‚Energiesparlampen‘ zu machen, getreu dem Motto: Was nicht leuchtet, verbraucht auch keinen Strom. Keine Ahnung.

Auf jeden Fall weiß ich, ich muss da noch mal hin, allein um zu gucken, wie um himmelswillen, die da die Leuchtmittel reinkriegen. (Weil diejenige, die mir der Hausherr hämisch freundlich  lächelnd überlassen hat, krieg ich im guten nicht rein. Richtige Fassung hin oder her.

Ich muss also nochmal hin, zum Schweden. Und ich nehme mir ganz fest vor, mir einen Einkaufszettel zu schreiben. Na gut, vielleicht guck ich auch ein bisschen nach links und rechts . . .

Ich fang dann schon mal an zu sparen.

P.S. Heute ist zwar eigentlich Rotweinfreitag, aber der Hausherr wollte partout eine ‚Scheurebe Spätlese trocken‘. Jetzt schleich ich immerzu um dieses Glas – da hab ich gar keine Lust drauf. Es sieht so aus, als ob wir nachher wohl zwei verschiedene Flaschen geöffnet haben werden. Getreu dem Motto: ‚Wat dem ienen sin Uul, is den annern sin Nachtigall!‘

*** Dienstag der Dreizehnte ***

Oooohhmmm, ich bin gaaanz ruhig . . .

Und eines will ich Euch sagen, wenn heute der 12. gewesen wäre, dann hätten meine Bilder erzählt:

– davon, welches Chaos die Möbel aus 2 Zimmern in den Zimmern ohne Bautätigkeit anrichten,
– von Handwerkern im Haus um ein Dachfenster einzubauen,
– von ausgiebigen (!) Hagelschauern, als das Loch im Dach  gerade fertig ist,
– von ausgelagerten und deshalb flüchtig und miserabel erledigten Hausaufgaben,
– von genervten Spätleseeltern,
– von Staub, Lärm und Dreck . . .

. . . das war gestern!

Heute soll tatsächlich alles fertig werden. *schnelldreimalaufHolzklopf*

Deswegen geht es uns heute auch schon etwas besser.

Mag jemand putzen kommen?

*** 12 von 12 im Oktober 2009 ***

So, jetzt isses so weit.

Ich hab das bei so vielen von Euch gesehen und will es auch wenigstens einmal probieren.

*edit: Ehre, wem Ehre gebührt. Natürlich Chad Darnell und Caro für ihre Initiative! Danke!  

Also hier jetzt aber meine ersten 12 von 12 und zwar für den Oktober 2009.

Taaadaaaa:

1.) 6.00 Uhr, der Wecker klingelt. Das kann doch nicht sein? Ich bin doch grad erst ins Bett?

2009-10-01-Wecker

2009-10-01-Wecker

2. Es ist erstaunlich, wie anderthalb Stunden im Halbschlafwandel vergehen können. Es ist 7.30 Uhr und weil es von oben nässt, bringt den Krohnsohn und mich heute unser himmelblaues Schätzchen in die Schule. 😉

2009-10-02-Auto

2009-10-02-Auto

3. Bevor ich nun endlich in mein heißgeliebtes Büro darf, muss ich noch schnell meinen ‚Patienten‘ versorgen. Gibt es Hoffnung für Ihn?

2009-10-03-Patient

2009-10-03-Patient

4. Aber endlich ist es soweit. Der erste Kaffee! Im Büro! Aber bevor ich ernsthaft anfangen kann zu arbeiten muss ich natürlich noch meinen Blog checken.

2009-10-04-Buerokaffee

2009-10-04-Buerokaffee

5.) Wie schnell die Zeit vergeht – hab ich heut‘ was Sinnvolles geschafft? Na zumindest Kaffeetrinken 😉 . Jetzt schnell Mittag kochen. Der Hausherr ist durch das Gewächshaus und hat sogar die Tomaten schon vorbereitet. Folglich gibt es: Nudeln mit Tomatensoße! Hier nun das Bild, welches ich damals nicht geliefert hatte . . .

2009-10-05-Nuddeln

2009-10-05-Nuddeln

6.) Warum nur sieht die Küche hinterher immer so aus? Und warum nur ist von all den hungrigen Menschen keiner weiter außer mir hier um das Elend zu beseitigen? Halloooooo? Ist da wer?

2009-10-06-Abwasch

2009-10-06-Abwasch

7. Nachdem auch das erledigt ist, habe ich tatsächlich 5 (!!!) Minuten für mich.Also: nix wie Kaffee und Füße hoch.

2009-10-07-Pause

2009-10-07-Pause

8.) Schon kommt nämlich der Krohnsohn. Es ist Hausaufgabenzeit. Also ab an das Bildschirmlesegerät. Sachaufgaben in Mathematik. *freu*

2009-10-08-Hausaufgabe

2009-10-08-Hausaufgabe

9.) Nach den Hausaufgaben (oder besser gesagt, eigentlich während dessen- hmpf-) kommt der Krohnsohn-Freund. Spielzeit. Nun gut. Wie oft kann der Lego-Eimer auskippen ohne dass man meckern mahnen muss? Heut egal, oder nehm ich Ohropax?

2009-10-09-Ohropax

2009-10-09-Ohropax

10.) Und damit nicht genug. Der Hausherr kommt freudig geschafft aus dem Garten. Frohe Botschaft. Er hat „Schnackarbeit“ mitgebracht. Was um Himmelswillen ist ‚Schnackarbeit‘? Es ist: Arbeit bei der man schnacken (reden, erzählen, plauschen) kann.
Hurra! Wir dürfen Bohnen schnippeln. (Kleine Korrektur in der Abendplanung. 12von12 rücken etwas in den Hintergrund – hinter die Bohnen.) *nichtmehrfreu*

2009-10-10-Bohnen

2009-10-10-Bohnen

11.)  Doch noch kleines frohes Ereignis zum Abend. Die Sonne kommt doch noch mal durch. Oder doch nicht? Oder doch? Oder doch nicht? Oder doch?

2009-10-11-Abendsonne

2009-10-11-Abendsonne

12.) Nun aber, Kind im Bett, Haushalt (fast) fertig, schnell einen selbstgemachten (!!!) Kirschwein (!!!) gegriffen und husch rüber zum Nachbarn. Schließlich ist der Mensch ein geselliges Tierchen. Und das ist das letzte Bild für heute. Denn wenn wir wiederkommen, schlaft Ihr ohnehin schon. Und morgen um 6 . . . (siehe Bild 1)

2009-10-12-Kirschwein

2009-10-12-Kirschwein

Gute Nacht, Euch allen da draußen. Das waren meine 12 von 12 im Oktober 😀

*** Frischkäseküche ***

Nur ganz kurz, bevor mich der allwöchentliche Samstagsküchenwahnsinn zwischen Mittag kochen und Kuchen backen wieder voll im Griff hat.
Krohnsohn ist wieder auf dem Damm – hat wieder Hunger – und ißt wieder alles, was ihm vor’s Gesicht kommt. (Jetzt zum Glück wieder ohne üble Nachwirkungen!)

Und ich hatte in den letzten 2 Wochen wieder ein Frischkäseerfolgserlebnis. Das ging so:

Ausgangsbasis: Etwas ältere Rohmilch. Stehen lassen, bis es ungefähr so ausssieht:

Kaese-1
(Zwischendurch immer mal Rahm und ungesunde Stellen abschöpfen!)

Dann umfüllen zum Abtropfen der Molke:

Kaese-2
nach mehrmals wenden und aus der Form holen, sieht das ganze so aus:

Kaese-3
Dann trocknen lassen, in Salzlake salzen, wieder trocknen lassen.
Und zum Schluß in lecker Kräutern wälzen. Ich habe mich diesmal für Rosmarin entschieden.

Kaese-4
Nun einen Tag im Kühlschrank reifen und durchziehen lassen. Und ab damit schnellstmöglich auf den Tisch.
Ich hoffe, ich habe Euch Appetit machen können. Wichtig ist nur, dass Ihr wirklich Rohmilch, eventuell geht auch noch Vorzugsmilch, nehmt. Versucht es bloß nicht mit normaler „Frischmilch“ und erst recht auf keinen Fall mit H-Milch.

Das Rezept war natürlich nur in Kurzversion. Für Interessenten geb ich es gern auch in lang.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende Euch allen.

*** Schlechte Neuigkeiten . . . ***

. . .  von der Übelfront.

Ja, ich weiß, ich habe Montag Mittag gepostet, dass der Krohnsohn wieder hüpft . . .

Blöd nur, dass er Montag Abend schon wieder verkündete: „Mama, mir ist schon wieder kotterig!“ Sprach’s und verschwand im Bad um  hingebungsvoll zu würgen. Entschuldigung für diese bildliche Darstellung – aber ich hatte im ersten Blogbeitrag angedroht, dass geteiltes Leid eben nur halbes Leid ist.
Selbstredend ist er seitdem zu Haus und im Bett. Morgens hat er Hunger und isst und macht mir Hoffnung, und abends – alle Hoffnung dahin. Armes Kerlchen. Und Mutter kocht dem Kind Tee und Tee und abermals Tee.

Aber ich bin nun mal positiver Mensch und deshalb hoffe ich, dass wir morgen über den Berg sind. Und für alle Erwachsenen unter Euch hier nun mein Geheimrezept zur Vorbeugung. (Damit der Infekt nicht auf uns Krankenpfleger überspringt!)

Also: Kauft Euch eine schöne frische Ingwerknolle. Hobelt diese in schön schmale Scheiben. Dann füllt Ihr diese in ein großes Schraubglas (1,5 ltr) und dazu kommt: 1 ltr Wodka. Ich nehm‘ immer den schwedischen. Der ist meiner Meinung nach absolut der Beste. Dazu aber auch noch 100 ml etwas höherprozentiges (gibt so etwas zum Liköransetzen – einfach mal in der örtlichen Brennerei nachfragen 😉 )
Das stellt Ihr ordnungsgemäß verschraubt und verschlossen für 2 Wochen in den Küchenschrank. Zwischendurch, wenn Ihr Euch mal an den Ansatz erinnert, dürft Ihr gerne durchschütteln. Nach zwei Wochen durch ein Tuch abseihen.

edit: Ihr dürft gerne auf den Ansatz 1 Teelöffel bis maximal 1 Esslöffel Zucker geben. Muss aber nicht. Ich nehme nur 1 Teelöffel!

Und dass ist unsere Allheilmedizin gegen Magenverstimmungen. Es kursiert Magen-Darm? – Abends nach dem Abendbrot einfach ein Glässchen Ingwerschnaps. Ihr habt was falsches gegessen und es rumort? Einfach ein Glässchen Ingwerschnaps drauftun. Ihr habt Euch schlichtweg überfressen einfach zu viel gegessen im Maß verschätzt? Einfach ein Glässchen Ingwerschnaps!

edit 2: Ähem, ich habe vergessen, die Prophylaxe zu erwähnen. Als allgemeine Prophylaxe eignet es sich auch ungemein. 😀

Das erinnert mich daran . . .
. . .  ich habe meine Medizin heute noch nicht genommen. 😀