Monatsarchiv: Juli 2009

*** Zeig mir, was Du anziehst . . . ***

Wir haben ja Sommerferien. Das ist vom Grunde her schön. Ich schiebe alle meine Arbeit in die Abendstunden, damit ich tagsüber Zeit habe, den Krohnsohn zu bespaßen.
Gestern nun wollten wir alle 3 in’s Kino. Auf „Ice Age 3“ hatten wir alle Lust. Also rechtzeitig für die Fahrt in die Stadt den Einkaufszettel erstellt (wenn man schon mal da ist . . . ) die Dorf- und Gartenklamotten ausgezogen und rein in die Ausgehuniform.
Dabei entspann sich folgender Dialog:
Hausherr: „Schatz, hast Du meine neue kurze karierte Hose gesehen?“
ich nach kurzem Erschrecken Nachdenken: „Ähem, die ist noch in der Bügelwäsche!“
Hausherr: “ . . .“
ich: „dann musst Du Dir eben eine andere anziehen, ich fange jetzt nicht auch noch mit Bügeln an, wir sind eh‘ spät!“
Hausherr: “ . . .“ und verschwindet im Kleiderschrank.
Hausherr: „O.K. ich nehm die hier, die ist schön dünn.“
ich: „Ähem, Schatz, wo hast Du denn die her? Die geht nicht wirklich!“ Während ich wie wild grübele, wie dieses Relikt aus der mittlerweile sehr fernen Zeit VOR unserer Beziehung meine Aufräumaktionen in seinem Kleiderschrank unbeschadet überstehen konnte.
Hausherr: “ Wieso geht die nicht? Die passt!“ und dreht sich zustimmungheischend vor’m Spiegel.
ich: „gnngh“
. . . und baue das Bügeleisen auf . . . und passe ganz genau auf, wohin er das tolle altertümliche Kleidungsstück ablegt . . . für meine nächste Aufräumaktion.

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*** Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub ***

Da sind wir wieder. Gleich mit Beginn der großen Sommerferien haben wir uns trotz heftigster Regenfälle in Richtung Camping-Urlaub verabschiedet, mit Boot und Rad und Zelt.
Und das Resümee nach einer Woche: Es war gut so! Es gibt nämlich so etwas wie Wettergrenzen. Und während in der Heimat Landunter war, hatten wir zum Paddeln und Radeln herrlichstes Sommerwetter. Und das nur 150 km entfernt. Bis auf zwei Schauer!!! die wir aber glücklicherweise einmal mit großen Augen im Zelt und beim zweiten Mal mit nur geringer Tropfenbelastung unter den Bäumen überstanden haben. Jedenfalls bin ich von der einen Woche ungewohntem, engsten Naturkontakt, den Schnarchgeräuschen der  Mitcamper, den bei Sonnenaufgang lossingenden und alles und jeden weckenden Vögeln so erschossen ausgeruht und erholt, dass wir erstmal ein Weilchen brauchen, ehe die Arbeitswelt uns vollständig leistungsfähig wieder hat.
Wann, und vor allem WO machen wir den nächsten Urlaub? Ich brauch jetzt jedenfalls erst mal einen Kaffee – schwarz und stark.

*** Freizeit ist was schönes ***

Es ist nun Sonntag Abend. Unser erstes Ferienwochenende liegt hinter uns. Das Zeugnis unseres Sohnes haben wir ohne allzugoßen Herzinfarkt überstanden. (Wir schauen jetzt nach vorn und denken positiv!)
Und wir hatten Freizeit! Deshalb schreib ich Euch.
Keine Haushaufgaben, kein Pauken von Liedern und Gedichten, Rechtschreibregeln und Rechengrundlagen. Nein, wir hatten alle frei!
Und dadurch hatten wir Zeit zum Zimmer aufräumen, Kirschen pflücken, entsteinen, entsaften, Wein ansetzen, Himbeeren pflücken und einfrieren, Wäsche waschen UND bügeln, Erbsen pflücken, pulen, blanchieren und einfrieren. . .
Ähem.
Ich nehme mir jedenfalls jetzt die Streichhölzer aus den Augen und gehe ins Bett. Und zähle grad mal die Tage bis zum nächsten Schuljahr . . .

*** Alles hat ein Ende . . . ***

So ist das nun. Irgendwo habe ich gelesen: „Wenn alles so gut läuft, dass es für immer so bleiben könnte – dann ist der beste Zeitpunkt etwas Neues anzufangen.“
Und aus diesem Grund habe ich heute in der Grundschule meines Sohnes das Bildschirmlesegeät samt Monitor abgebaut und mit nach Haus genommen. Mein Kleiner sorry, schon ganz schön großer Sohn geht nämlich nach den Somerferien in die 5. Klasse. Neue Schule, neues Glück.
Oje, da ist mir ganz schön schwer ums Herz, die eingetretenen Pfade nun verlassen zu müssen. Und dann steht mir heute noch das Abschlussfest der Klasse bevor. So mit Abschiedsprogramm und so . . .
Ich seh mich schon in Tränen zerfließen. Also pack ich am besten gleich noch ein extra Päckchen Taschentücher ein. Für alle Fälle.
Und: Ich bin NICHT sentimental. Nein, nur ein bisschen empfänglich für die kleinen Dramen des täglichen Lebens.
Schnief.

*** Heute ist mein Tag ***

Ich hab‘ heut frei. Und das ist schön. Das ist so schön, dass es überaupt gar nix zu kritisieren gibt.
Junior ist brav, die Sonne scheint und mir ist ein ganz fantastischer Kirschkuchen gelungen.
Das wollte ich einfach mal mit Euch teilen. 

Kirschkuchen
Kirschkuchen

So und ich gieß mir dann jetzt mal noch einen Kaffee ein. . .

*** Die Anzahl der Blogs ist (fast) unendlich ***

Noch wieder einer mehr . . .

als ob es nicht schon genug Blogs gibt. Aber manchmal ist es eben so, dass Sachen einfach raus müssen. Und bevor ich meinen Kopf in ein Wasserfass stecke zum toddern und meckern niemanden habe, mit dem ich teilen kann . . . da hinterlasse ich es einfach hier.
Viel lieber möchte ich aber meine kleinen täglichen Freuden teilen (die glücklicherweise überwiegen).
Getreu dem Motto: „Geteiltes Leid ist halbes Leid – geteilte Freude ist doppelte Freude“.
Also schau’n wir mal, was sich hier so entwickelt.

Eure Gytha Wobbit