*** Vorurteile ***

Es ist wie es ist. Das Leben geht seltsame Wege. Zuerst hat man (frau) überhaupt und partout keine Idee worüber gebloggt werden könnte und dann auf einmal rappelt es im Kopf und man (frau) weiß gar nicht, womit am Besten anzufangen.

Also nun das kürzeste zuerst.

Sehr kürzlich kam mir gerade der Begriff Waldorfschule unter. Und ich bin, dass muss ich an dieser Stelle bedauerlicherweise wirklich zugeben, schwer mit Vorurteilen belastet. Denn ich kenne weder einen Waldorfschüler noch einen Waldorflehrer, geschweige eine Waldorfschule. Ich weiß nur das, was alle aus dem Netz wissen und habe dazu aus diesen Gründen selbstverständlich eine Meinung.

Logisch.

Und wie das Leben so spielt, kam mir noch kürzlicher der Begriff Waldorfschule schon wieder unter und ich beschloss, jetzt ist es soweit. Jetzt muss es raus.

Und jetzt muss ich meinen Netzfund ganz einfach mit Euch teilen:

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*** Ihr seid super! ***

Ich habe mich riesig über Eure Tipps zu meiner Anfrage aus dem letzten Blogpost gefreut.

Und bei den Fotos zu den vorgeschlagenen Kuchen lief mir schon mal das Wasser im Mund zusammen.

Sei es der Träubleskuchen.

Oder der Rote-Grütze-Kuchen.

Mein heimlicher Favorit war ja der Johannisbeer-Sonntagskuchen von der Silberdistel. Und: NEIN, das lag nicht nur an der Zutat Whiskey im Rezept!

Aber alle Kuchen scheiterten aber an den Wunschvorstellungen des Hausherren, welcher sich rote Johannisbeeren im Kuchen a) als zu sauer und b) die Blüten als störend im Gebiss vorstellte. (Ich muss das im kommenden Sommer einfach mal als Überraschung praktizieren, dann wollen wir ja mal sehen, ob ich den Kuchen tatsächlich allein essen darf.)

Beim Vorschlag ‚Saft‘ hingegen wurde der Hausherr hellhörig. Und meinte (vielleicht auch durch die Kuchennamen inspiriert?) und tat genau das. Er verarbeitete die Beeren unter Zugabe von Apfelsaft und Apfelstücken (und weiteren Zutaten, welcher er mir nicht verriet) erst zu Saft und anschließend zu roter Grütze. Damit sind nun die Beeren sinnvoll verwendet und wir haben die nächsten Tage überaus leckere Nachspeise!

*** Bitte nur ernstgemeinte Zuschriften ***

Der Hausherr hat im Tiefkühlschrank 1 (ein) Kilogramm (auf meinen Wunsch hin) eingefrorene rote Johannisbeeren gefunden.

Er behauptet, die nehmen nur sinnlos Platz weg und droht jetzt damit, diese auf den Kompost zu tun.

Ich hingegen habe mir eine Frist bis Montag früh / mittag erkämpft, binnen welcher ich eine sinnvolle Verwendung für diese nachweisen kann.

Gibt es da irgendwelche kreative aber ausführbare Ideen?

Wichtiger Hinweis: NIEMAND in diesem Haushalt hat auch nur das geringste Interesse an rotem Johannisbeergelee.

Aber man kann die doch nicht einfach wegschmeißen!

Also?

*** Abreise ***

Die Koffer sind gepackt und stehen bereit. Ein letzter wehmütiger Blick vom Balkon:

Ein letzter wehmütiger Blick aus dem Zug:

Und dann nur noch 11 Stunden einmal quer durch die Republik und wir sind wieder zu Hause.

Schön war’s!

*** Tag 6 ***

Jetzt neigt sich unser Urlaub hier so langsam dem Ende und ein wenig Wehmut macht sich breit.

Zeit, sich noch einmal umzuschauen und sich auch von all der liebevollen Dekoration zu verabschieden.

Es ist bestimmt kein Zufall, dass diese beiden Pummelfeen ausgerechnet im Restaurant zu finden sind.

Dieses hier dann in der Nähe des Büffets:

Also gut, wenn das so ist, darf man sich auch ein wenig am Büffet verwöhnen.

Ein bisschen blöd sind natürlich diese kritischen Blicke, wenn man dann mit prall gefülltem Teller wieder auf dem Weg zum Tisch ist:

Aber egal, da greift man doch gern zur nächstmöglichen Übersprungshandlung und freut sich einfach mal über diesen Spruch, in welchem mal jemand anders sein Fett wegkriegt.

Wenn dann alle Klippen der jeweiligen Mahlzeit umschifft sind, gibt es einen kleinen Umweg bei’m Herausrollen aus dem Restaurant Verlassen des Restaurants, damit man auch ja am folgenden Schild vorbeikommt: ( mein persönlicher Favorit):

Yes!

*** Tag 5 ***

Ach, was bin ich ein unhöflicher Gastgeber. So was aber auch. Da schleppe ich Euch mit zum Schneewandern, röste Euch in der Sauna und weiche Euch im Solebad auf – und vergesse bei alldem, Euch auch etwas zu essen anzubieten.

O weh, o weh.

Also macht Euch hübsch, es geht in’s Restaurant.

Alle fertig? Ah – Moment, Du da hinten, das T-Shirt hat schon bessere Tage gesehen. Könntest Du das noch schnell tauschen! Ach, und hier vorne links, bitte einmal noch schnell den Kamm benützen!

So, jetzt kann ich Euch mitnehmen.

Bitte bequem Platz nehmen, der Kellner kommt und es geht los.

(Damit hier nicht so ein wildes Durcheinandergerede entsteht, habe ich schon mal eine Vorauswahl getroffen.)

Also: Vorspeise heute: Tatar vom Kabeljau, Brunnenkresse, Frischkäse, Croutons und Radieschen.

Also das habe ich jetzt nicht gehört! Beruhigt Euch. Natürlich werdet Ihr satt werden, trotz der kleinen Portion. Es kommen ja noch genügend andere kleine Portionen!

Schaut, da ist schon die Suppe: Heute gibt es klare Fenchelsuppe mit Griesnockerl.

Alle Schüsselchen leer? Prima. Dann gehen wir jetzt ruhig und gesittet zum Salat. Nein, es ist nicht erforderlich, den so dekorativ anzurichten. Ganz ruhig, es ist genügend für alle da.

Salat: (oups)

So, seid ehrlich, es stellt sich schon so ein ganz winziges Sättigungsgefühl ein? Nein? Na gut, muss auch noch nicht, wir sind ja jetzt erst beim Hauptgang.

Hauptgang: Filet vom roten Wels, Dreierlei vom Spinat und Meerrettich.

Also bitte, nicht die Finger ablecken. Dafür gibt es ganz diskret die Serviette!

Natürlich bekommt Ihr noch etwas Süßes. Da kommt es schon.

Die Nachspeise: Snickers alá Poststyle.

So, und wer jetzt tatsächlich noch Hunger hat, darf noch einmal beim Käsebuffett zulangen. Ach, doch nicht? Alle satt? Schön.

Dann geht’s Euch ja wie mir.

Also rollen wir jetzt langsam und trotzdem möglichst würdevoll aus dem Restaurant.

Danke für Eure nette Gesellschaft.

*** Tag 4 ***

Wellnessbereich ist nämlich ein guter Stichpunkt, denn ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Urlaubs hier ist das Wellnässen. Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Vom permanenten Dauerlömern im perfekt temperierten Solebad wachsen mir wahrscheinlich bald Schwimmhäute zwischen den Fingern.

Aber bei diesem Ausblick vom Pool aus – kann man da widerstehen?

Kann man nämlich nicht. Siehste.

Deswegen ist es jetzt auch Zeit, den Bademantel fallen zu lassen und in den Saunen und Pools zu verschwinden.

Also: Diskretion bitte.