*** Service-Post ***

Zur gefälligen Information:

Es sind heute nur noch 9 Wochen(*) bis Frühlingsanfang.

Bitte gern.

(*) Die schaffen wir auch noch!

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*** 12 von 12 im Januar 2018 ***

Es ist zwar immernoch Winter aber die Weihnachtsschnickeldi sind weggeräumt. Deswegen ist das erste Licht des Tages auch eher dezent.

1.) Es werde Licht

Dann kümmere ich mich um das nächste Licht, nämlich um das täglich Feuer im Ofen.

2. Es werde Wärme

Währenddessen kümmert sich der Hausherr um unser leibliches Wohl. Auf ein gutes Frühstück legen wir beide Wert. Und ich liebe meine Hagebuttenmarmelade.

3.) Aaaaaarrrrrggghhh auf Brötchen

Anschließend kümmere ich mich um mein Federvieh. Füttern und tägliches Entkacken braucht seine Zeit. ‚Das wurde aber auch Zeit‘ gackelt Frau Huhn als ich den Stall wieder freigebe, ‚Es drückt mich schon gewaltig!‘ und verschwindet auf dem Nest.

4.) Ich wollt ich wär ein Huhn

Jetzt endlich darf ich in mein Lieblingsbüro und wie am Kalender ganz deutlich zu sehen ist, das Jahr ist noch recht jung und hat noch viel vor sich.

5.) Alles auf Anfang

Ich pussele mich so durch den Tag. Kleinkram bleibt Kleinkram bleibt Kreinkram aber muss eben auch erledigt werden. Nunje.

6.) Drum prüfe . . .

Dann endlich gibt es Mittag. Das schönste am Mittag ist ja eigentlich die Nachspeise.

7.) Oups – schon weg

Anschließend müssen wir aus Gründen auf den Dachboden. Dort hängt immernoch unsere Richtkrone. Seit nunmehr fast 22 Jahren. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

8.) Glücksbringer

Kurz bevor ich mich wieder ins Büro verkrümele klingelt es am Tor und ich bekomme ein Paket. Ich freue mich.

9.) Typisch Frau halt

Ich wusele anschließend noch ein wenig durch’s Büro und mache ein paar Haken. Das ist auch schön. Aber zur Kaffeezeit bin ich dort rechtzeitig raus und während ich Kaffee und anschließend Tee genieße beginne ich schon mit dem heutigen Blogbeitrag.

10.) Teezeit ist Blogzeit

Allerdings kann ich nicht lange den Feierabend verlömern. Ich habe noch Pflichten. Pflicht eins ist, den Kronsohn nach Hause zu holen. Es ist nämlich Heimreisewochenende. Also ein frühes und schnelles Abendbrot einwerfen (nebenbei ein Brot für den jungen Mann für ein spätes Abendbrot schmieren) und nix wie los. Am Bahnhof friere ich mir dann ein bisschen was zurecht, aber was macht das schon, wenn das Kind nach Hause kommt.

11.) Ein Zug wird kommen

Schnell in’s Auto und die Sitzheizung an. Der Sohn schaltet in den Erzählmodus. Auch er hat uns vermisst. Und während er erzählt, fahren wir nach Hause, laden das Auto aus, isst er sein Abendbrot, bereite ich nebenbei die Brötchen für morgen früh zu.

Nun ist es 21:50 Uhr, die Brötchen ruhen & gehen im Kühlschrank, der Kronsohn ist auf dem Weg über die Dusche in’s Bett und ich tippele noch schnell den Blogpost fertig, bevor auch ich in’s Bett verschwinde.

12.) Jeden-Tag-Sonntagsbrötchen

Danke schön für’s reinschauen. Und wenn Ihr noch nicht müde seid, dann könnt Ihr ja bei der lieben Caro mal schauen, wo Ihr sonst noch schöne 12 von 12 Bildchen gucken könnt.

Hier ist jetzt erst einmal gute Nacht.

*** Gute Vorsätze ***

Haaa.

Ha Haaaaahaaahaaahaaa hahaha haaaaa!

Haaa haaa haaa!

*

Vergesst es.

(Für gute Vorsätze ist hier momentan einfach viel zu viel Schokolade im Haus)

*** Frohes Neues ***

Wir begannen das neue Jahr übrigens gestern mit einem ganz wunderbaren Regenbogen.

Nun, eigentlich sogar zwei Regenbogen. Und anschließend ganz viel Sonne, ungewohnt viel Sonne, irritierend ungewohnt viel Sonne. Ich nehme das jetzt mal als Versprechen für das neue Jahr.

Ansonsten haben wir ganz traditionell entspannt das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker geschaut und dabei ganz traditionell den Rest der Silvesterbowle ausgetrunken.

Nachmittags habe ich ganz traditionell den Weihnachtsbaum im Büro abgeschmückt während der Hausherr traditionell diverse Ablesetätigkeiten durchgeführt hat.

Abends sind wir dann traditionell ganz früh ins Bett gegangen, da wir ganz traditionell am 02. Januar das Jahr enorm fleißig beginnen und dafür extra schon um 05:30 Uhr aufstehen.

Ein guter Anfang ist also gemacht.

Ich wünsche Euch nun ein wunderbares, vielleicht traditionelles, oder eher überraschendes, auf jeden Fall glückliches neues Jahr voller Liebe bei bester Gesundheit mit Arbeit, Freizeit, Urlaub, Sonne und Regen und was Ihr sonst noch so für Euch erhofft.

*** Silvester ***

Silvester entwickelt sich für uns seit vielen Jahren zu einem der schlimmsten Tage im Jahr.

Einerseits: Unabhängig davon, dass wir nicht so die Humorknaller sind, haben wir ein Problem mit dieser erzwungenen Heiterkeit. Es ist nicht so, dass wir gar nicht feiern. Und wenn wir feiern, dann können wir auch schon mal wirklich lustig sein. Tja doch, können wir.

Aber dieser Fixtermin zum Lustigsein geht uns ab.

Andererseits: Dazu kommt, dass wir Haustiere haben, für welche diese Ballerei der pure Horror ist. Jeder der Katzen oder Hunde als Haustiere hält, wird die Problematik kennen, dass nämlich die bedauernswerten Viecher gar nicht wissen, wo sie sich am besten verstecken können. Von den Tieren in Ställen und auf Weiden oder sogar von den Wildvögeln ganz zu schweigen.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Böllerindustrie tatsächlich Wert und Absicht darauf legt, die Böller möglichst abartig laut zu gestalten.

Und so bahnt sich das Elend da draußen jedes Jahr Silvester seinen Weg. Je dichter der Zeiger der Uhr gegen Mitternacht rückt, desto mehr Böller explodieren und desto mehr fürchtet unser Federvieh um sein Leben.

Zu allem Unglück war einer unserer Nachbarn in der Straße in diesem Jahr auf die glorreiche Idee gekommen einen stündlichen Countdown abzufeuern. Das heißt, stündlich brach hier die Hölle los.

Unsere Methode, das Federvieh in diesen Momenten zu beruhigen, ist es nun, uns dazuzustellen und ihnen beruhigend zuzureden. Das hilft tatsächlich. Das Federvieh hört auf mit der Angst- und Fluchttaucherei und findet sich zu unseren Füßen ein und wartet dort stocksteif vor Angst auf das Ende des Wahnsinns.

Diese Freude hatten wir letzte Nacht nun mehrmals. Um das Erlebnis für uns zu intensivieren gab sich auch das Wetter ganz große Mühe und regnete beständig auf uns herab. Gern hätte es Sturzbäche aus Fässern regnen können – wenn dafür die Ballerei ausgefallen wäre.

Das tat sie aber nicht und so standen wir stündlich fluchend und gleichzeitig beschwichtigend redend im Regen – bis zum grausigen Höhepunkt um Mitternacht. Innerhalb weniger Minuten war das Dorf in ohrenbetäubenden Lärm und dichten grauen, stinkenden Nebel gehüllt. Das Federvieh wusste nicht ein noch aus und konnte doch nichts tun. Zwischenzeitlich war der Ganter für mehrere Minuten verschwunden und konnte nur durch gründliche Suche in einem Gebüsch wiedergefunden und zurück zur Gruppe geführt werden, wo er mit irrem Blick und in starrer aber fluchtbereiter Haltung bei uns stehen blieb.

Es ballerte unsägliche 30 Minuten. 30 Minuten, in denen ich die Menscheit und das Wetter hasste und mir gleichzeitig den Hintern abfror. Ich hatte in der Eile leider die (extra bereitgelegte) Skihose nicht übergezogen und stand folglich in Strumpfhosen im nassen Böllernebel und redete mir in beschwichtigendem Tonfall den Mund fusselig und hasste innerlich inbrünstig diese massenhafte Geldverschwendung und Umweltverschmutzung. Einerseits den Dieselmotor verteufeln und andererseits aber in einer einzigen Nacht ganze 17% der jährlichen Feinstaubbelastung durch den Autoverkehr rausballern? Leider scheint der Mensch kein sehr intelligentes Tier zu sein.

Jetzt aber haben wir das Elend erst einmal wieder überstanden und alle kommen zur Ruhe. Bis irgendwann mitten im Sommer sich schon die ersten wieder auf ein zünftiges Silvesterfeuerwerk freuen und sich entsprechend darauf vorbereiten.

Ich.hasse.das!

Können wir nicht alle in 2018 ein bisschen vernünftiger sein und uns für die geschätzten 150 Millionen Euro irgendetwas anderes Schönes ausdenken?

Bitte?

Wir haben noch 364 Tage Zeit!

*** Guten Rutsch ***

Same procedure as last year?

Same procedure as every year!

Kommt gut rüber!

*** Nu is soweit ***

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest.

(P.S. Jetzt kann ich es ja verraten: Alle Pakete sind noch rechtzeitig angekommen bzw, gefunden worden. Alles ist gut!)