*** WMDEDGT 2017-01-05 ***

Öhm – das war gestern . . . 

Na gut gestern . . . was war da noch? 

(Orrr – ich muss das nächste Mal zeitnah schreiben.) Aber Moooment – ich erinnere mich.

Also gestern, da klingelte der Wecker sehr, sehr früh. Das war geplant, denn wir wussten, dass wir schneeräumen mussten. (Dafür sind wir aber den Abend vorher extra spät ins Bett gegangen – da gleicht sich das aus.) Also im Turbogang durch das Bad, im Keller in die warmen Schneeklamotten und ab an die Schneeschieber. Aber Moment, was macht der Hausherr? Er will erst noch die Schneeketten aufziehen? Das KENNE ich doch von Irgendwoher?

Zum Glück liegt wirklich nicht sehr viel Schnee und ich komme gut voran. Irgendwann taucht dann auch der Mann mit der Technik auf und mir bleibt wenigstens der Radweg erspart.

Danach Frühstück. Nach so einem frühsportlichen Einsatz hat man gleich einen tollen Appetit. Da sind die zwei Brötchen fast ein bisschen knapp. Ganz knapp rette ich mir das letzte Scheibchen und der Hausherr runzelt die Stirn.

Anschließend darf ich noch nicht ins Büro. Ich muss erst noch Haare waschen und – ach ja – die Brötchen formen und gehen lassen. Ich kämpfe immernoch mit den Rezepten aus dem neuen Brotbackbuch – aber ich komme voran und für heute habe ich mir einen Trick einfallen lassen. Schaun wir mal.

Irgendwann gegen 11 lande ich tatsächlich im Büro und mache einfach da weiter, wo ich am Vortag aufgehört habe. Ich bin immernoch dabei, die weihnachtsfaulheitsbedingt aufgetürmten Papierberge abzuarbeiten. 

Um 12:45 fällt mir ein, dass es je irgendwann einmal auch Mittag geben muss. Also muss ich wohl oder übel in die Küche – ich habe nämlich Senfei versprochen. Und was man verspricht, muss man auch halten. 

Nach dem Mittag erledige ich die erste Buchhaltung des Jahres und außerdem kreatviere ich noch ein wenig herum, um dem besten Vater von allen eine Freude zu machen. 

Gegen 17:30 will ich eigentlich das Büro verlassen (ich hätte zu gern mal wieder Zeit für mein Saxophon) aber der Hausherr meldet sich energisch aus dem Keller. Er hat allen Ernstes noch eine Schubkarre voller Möhren ausgebuddelt. Diese müssen lagerfähig geputzt werden.

Als das erledigt ist, geht die Teilverarbeitung in der Küche weiter. Parallel bereiten wir Abendbrot vor. Und als wir 20:00 mit Abendbrotessen fertig sind, steht mir der Sinn gar nicht mehr nach Saxophon. Es ist kompliziert. Seufz.

Dafür springe ich unter die Dusche um den restlichen Abend im Schlafanzug in die Decke  eingekuschelt lesend auf der Couch zu verbringen. Stephen Kings Sara nähert sich dem Höhepunkt (nicht, was ihr denkt) und es sieht aus, als würde ich auch an diesem Abend sehr, sehr spät ins Bett kommen. Aber wahrscheinlich müssen wir morgen auch gar nicht Schnee fegen.

Nun ist mir ja doch noch alles eingefallen, was gestern so los war. Was bei Anderen so passiert ist, das könnt Ihr bei Frau Brüllen nachlesen. (Und da stehen tatsächlich schon 115 Leute vor mir. Irre!)

*** Gruselig ***

Ich wusste bis eben nicht, dass Stephen King so furchtbar gruselig sein kann:

*** Kommt gut rüber ***


Auf das 2017 ein tolles Jahr wird – mit genügend Glück und Gesundheit und Zufriedenheit für alle!

Prosit!

*** Positiv denken ***

So auffällig es ist, wieviel gute Leute uns in 2016 verlassen haben, so sollten wir trotzdem den Mut nicht verlieren und positiv nach vorne schauen. 

Mit gutem Beispiel voran geht hier der Postillon.

Geht einfach mal gucken.

Hier sind eh noch Weihnachtsferien.

*** X – Frohe Weihnachten ***

Um 11:10 Uhr kam das letzte Geschenk. Jetzt ist es verpackt und wird einen kleinen Jungen sehr glücklich machen. Hoffe ich jedenfalls.

Der Weihnachtsbaum ist fertig geschmückt und leuchtet still und leise vor sich hin. 

Und ganz, ganz langsam . . . 


. . . steigt die Spannung.
Ich wünsche all meinen Lesern und Ihren Familien eine besinnliche und friedvolle Weihnacht.

*** X – 1 ***

Es fehlt noch 1 Geschenk. Es fehlt sogar die dazugehörige Versandbestätigung und der aktuelle Bestellstatus irritiert mich mehr, als dass er mich froh und munter stimmt . . . 


Halleluja.

Ansonsten: Der Tannenbaum steht und wird morgen ganz gemütlich in Familie geschmückt.

Jetzt warten wir auf den Kronsohn. Und deswegen für den Kronsohn und für alle, die wie dieser jetzt auf dem Weg nach Hause sind: 

Fahrt vorsichtig und kommt gut nach Hause!

*** X – 2 ***

Es fehlen noch 2 Geschenke. Ich habe mit dem Einwickeln begonnen. Und das bringt mich direkt zum:

Motto des Tages: ‚Früher war alles besser!‘ 

Und zwar sogar das Geschenkpapier! Also je nach Anforderungsprofil. Das damalige Geschenkpapier mag vielleicht nicht so bunt gewesen sein (dabei stelle ich gerade fest, dass ich mich nicht einmal mehr genau erinnern kann) aber es hielt! Es hielt so gut, dass wir Geschenke vorsichtig auspackten, das Papier glattstrichen und für die Wiederverwendung im nächsten Jahr beiseite legten. Es wurde quasi VERERBT!

Aber das heutige Geschenkpapier, das bunte, glitzernde Geschenkpapier was uns da draußen so freundlich anlacht, ist mittlerweile so dünn und auf das Allernotwendigste reduziert, dass es bereits beim Einpacken – beim Einpacken! – zerreißt. Niemand kommt heute mehr auf die Idee, dieses Papier noch einmal verwenden zu wollen. 

So, und jetzt komm ich. Ich hatte in den Vorjahren mal das Glück tatsächlich wunderschönes UND festes Geschenkpapier zu kaufen. Das war so wunderschön, da war es eine Freude, dem Hausherren beim Auspacken zuzusehen. Vorsichtig löste er das Papier, strich es liebevoll glatt und legte es beiseite.

Und deswegen gibt es jetzt dieses Jahr von mir zum Teil wiederverwendetes Geschenkpapier. Und da ich letztes Jahr nicht alles, was ich gekauft hatte auch verwickelt habe – brauchte ich dieses Jahr tatsächlich nichts zum Einwickeln kaufen. 

So – und jetzt drücke ich mal ganz wie wild die Daumen, dass die verbliebenen 2 Geschenke in den nächsten 2 Tagen auch tatsächlich ankommen. Von einem habe ich noch nicht mal die Versandbestätigung.