*** Staying alive ***

Ich habe hier derzeit gerade mehrere Baustellen, welche mich intensiv im Leben 1.0 beanspruchen.

Da ist zum einen der Rechner des Kronsohnes, welcher gerade wieder einmal aufgebaut werden möchte. Ich habe wirklich keine, KEINE verdammte Ahnung, wie er das immer wieder hinbekommt. Aber es ist jetzt in den letzten beiden Jahren die 5. (Fünfte! FÜNFTE!!!) Festplatte, welche er geschrottet hat. Und da der Rechner zusätzlich zur Festplatte auch noch diverse Softwarebespielung benötigt und ich dem Kronsohn diese CD’s aufgrund seiner grobmotorischen Fähigkeiten höchst ungern in die Hand gebe . . . spiele ich jetzt also diverse Abende lang Systemadmin.

Es hat so jeder seine Hobbies!

Die nächste Baustelle ist die Homepage der Firma. Früher einmal erstellte ich diese mit Adobe Go Live und war sehr (im Rahmen meiner Fähigkeiten) sehr zufrieden. Aufgrund diverser Softwareupdates läuft dieses Programm natürlich NICHT mehr. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten probierte ich iWeb aus (orrr) und entschied mich aus der Not heraus, einfach eine Seite bei WordPress zu gestalten und dieses mittels Domain-Mapping auch einfach mal nicht auffallen zu lassen. Allerdings scheiterte ich an den DNS-Einträgen. Bei meinen Hotlinekontakten verwies mich Strato an WordPress an Strato an WordPress an Strato . . . To make a long story short: it sucks! Jetzt jedenfalls habe ich Magix entdeckt und ich habe das Gefühl, dass wir Freunde werden können. Ich bin noch am Anfang der 30tägigen Testphase aber habe bereits unbändigen Spaß und (was ganz wichtig ist) IDEEN! 

Es wird. Und es wird gut. Und irgendwann löse ich auch das Problem, dass die Seite vielleicht auch noch gefunden wird . . . 

Als drittes habe ich etwas absolut Geniales für mich entdeckt. Es ist nämlich so, dass ich sehr, sehr gern (das ist natürlich extrem untertrieben) lese. Wenn ich zwischen mehreren Abendbeschäftigungen wählen kann – entscheide ich mich ziemlich sicher für’s Lesen. Das führte entsprechend zu einer Vernachlässigung von sonstigen weiteren, ebenfalls möglichen Tätigkeiten. Ich verweise an dieser Stelle beschämt auf den einen Socken, an welchem ich schon zwei Jahre stricke. (Diese Strickschalenidylle ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer Wohnzimmerdekoration geworden.) Jetzt aber habe ich die Hörbücher entdeckt. (Meine beiden Schwestern werden jetzt die Augen verdrehen, die schwärmen mir nämlich schon jahrelang vom Hörbuchhören vor. Jajaja!) Nicht nur, dass man (und zwar wirklich man, wirklich JEDER!) mit einem Hörbuch im Ohr ganz entspannt das Haus putzen kann – es ist mir persönlich auch ganz hervorragend möglich, nebenher zu stricken. Das bloße Stricken an sich ist doof. Dabei ist irgendwie der Kopf nicht hinreichend ausgelastet. Aber Hörbuch hören und nebenbei die Hände einen Socken machen lassen – perfekt. Ich werde also diesen Socken wahrscheinlich dieses Jahr noch fertig bekommen. Und vielleicht fange ich sogar den zweiten auch noch an.

Gibt es irgendwelche Hörbuchmpfehlungen, die ich auf gar keinen Fall verpassen darf?

Ach und ja, eigentlich wollte ich heute ja noch über Zitronencreme schreiben. Aber in Anbetracht des doch jetzt schon mächtig langen Textes verschiebe ich das lieber auf das nächste Mal. (Und jetzt muss ich hier wirklich ganz schnell Schluss machen und umgehend einen Blick in den Kühlschrank werfen.)

*** WMDEDGT 2017-01-05 ***

Öhm – das war gestern . . . 

Na gut gestern . . . was war da noch? 

(Orrr – ich muss das nächste Mal zeitnah schreiben.) Aber Moooment – ich erinnere mich.

Also gestern, da klingelte der Wecker sehr, sehr früh. Das war geplant, denn wir wussten, dass wir schneeräumen mussten. (Dafür sind wir aber den Abend vorher extra spät ins Bett gegangen – da gleicht sich das aus.) Also im Turbogang durch das Bad, im Keller in die warmen Schneeklamotten und ab an die Schneeschieber. Aber Moment, was macht der Hausherr? Er will erst noch die Schneeketten aufziehen? Das KENNE ich doch von Irgendwoher?

Zum Glück liegt wirklich nicht sehr viel Schnee und ich komme gut voran. Irgendwann taucht dann auch der Mann mit der Technik auf und mir bleibt wenigstens der Radweg erspart.

Danach Frühstück. Nach so einem frühsportlichen Einsatz hat man gleich einen tollen Appetit. Da sind die zwei Brötchen fast ein bisschen knapp. Ganz knapp rette ich mir das letzte Scheibchen und der Hausherr runzelt die Stirn.

Anschließend darf ich noch nicht ins Büro. Ich muss erst noch Haare waschen und – ach ja – die Brötchen formen und gehen lassen. Ich kämpfe immernoch mit den Rezepten aus dem neuen Brotbackbuch – aber ich komme voran und für heute habe ich mir einen Trick einfallen lassen. Schaun wir mal.

Irgendwann gegen 11 lande ich tatsächlich im Büro und mache einfach da weiter, wo ich am Vortag aufgehört habe. Ich bin immernoch dabei, die weihnachtsfaulheitsbedingt aufgetürmten Papierberge abzuarbeiten. 

Um 12:45 fällt mir ein, dass es je irgendwann einmal auch Mittag geben muss. Also muss ich wohl oder übel in die Küche – ich habe nämlich Senfei versprochen. Und was man verspricht, muss man auch halten. 

Nach dem Mittag erledige ich die erste Buchhaltung des Jahres und außerdem kreatviere ich noch ein wenig herum, um dem besten Vater von allen eine Freude zu machen. 

Gegen 17:30 will ich eigentlich das Büro verlassen (ich hätte zu gern mal wieder Zeit für mein Saxophon) aber der Hausherr meldet sich energisch aus dem Keller. Er hat allen Ernstes noch eine Schubkarre voller Möhren ausgebuddelt. Diese müssen lagerfähig geputzt werden.

Als das erledigt ist, geht die Teilverarbeitung in der Küche weiter. Parallel bereiten wir Abendbrot vor. Und als wir 20:00 mit Abendbrotessen fertig sind, steht mir der Sinn gar nicht mehr nach Saxophon. Es ist kompliziert. Seufz.

Dafür springe ich unter die Dusche um den restlichen Abend im Schlafanzug in die Decke  eingekuschelt lesend auf der Couch zu verbringen. Stephen Kings Sara nähert sich dem Höhepunkt (nicht, was ihr denkt) und es sieht aus, als würde ich auch an diesem Abend sehr, sehr spät ins Bett kommen. Aber wahrscheinlich müssen wir morgen auch gar nicht Schnee fegen.

Nun ist mir ja doch noch alles eingefallen, was gestern so los war. Was bei Anderen so passiert ist, das könnt Ihr bei Frau Brüllen nachlesen. (Und da stehen tatsächlich schon 115 Leute vor mir. Irre!)

*** Gruselig ***

Ich wusste bis eben nicht, dass Stephen King so furchtbar gruselig sein kann:

*** Kommt gut rüber ***


Auf das 2017 ein tolles Jahr wird – mit genügend Glück und Gesundheit und Zufriedenheit für alle!

Prosit!

*** Positiv denken ***

So auffällig es ist, wieviel gute Leute uns in 2016 verlassen haben, so sollten wir trotzdem den Mut nicht verlieren und positiv nach vorne schauen. 

Mit gutem Beispiel voran geht hier der Postillon.

Geht einfach mal gucken.

Hier sind eh noch Weihnachtsferien.

*** X – Frohe Weihnachten ***

Um 11:10 Uhr kam das letzte Geschenk. Jetzt ist es verpackt und wird einen kleinen Jungen sehr glücklich machen. Hoffe ich jedenfalls.

Der Weihnachtsbaum ist fertig geschmückt und leuchtet still und leise vor sich hin. 

Und ganz, ganz langsam . . . 


. . . steigt die Spannung.
Ich wünsche all meinen Lesern und Ihren Familien eine besinnliche und friedvolle Weihnacht.

*** X – 1 ***

Es fehlt noch 1 Geschenk. Es fehlt sogar die dazugehörige Versandbestätigung und der aktuelle Bestellstatus irritiert mich mehr, als dass er mich froh und munter stimmt . . . 


Halleluja.

Ansonsten: Der Tannenbaum steht und wird morgen ganz gemütlich in Familie geschmückt.

Jetzt warten wir auf den Kronsohn. Und deswegen für den Kronsohn und für alle, die wie dieser jetzt auf dem Weg nach Hause sind: 

Fahrt vorsichtig und kommt gut nach Hause!