*** Technik für Könner ***

So, wenn hier heute einer kommt, und mir erklärt, ‘Gigaset QuickSync’ wäre eine tolle Geschichte, der fliegt hier achtkantig vom Hof. Großes Indianerehrenwort.

Da wir aufgrund meiner grobmotorischen Fähigkeiten, öhm, nun also  – aus wie auch immer gearteten Gründen, ein neues Schnurlostelefon brauchten, mit unserem alten Gigaset auch eigentlich immer ganz zufrieden waren, orientierten wir auf ein neues solches.

Nun ja, nicht ganz. Wir packten ein paar Euronen obendrauf und haben jetzt eines mit Touchscreen und noch mehr Schnickeldi, das eigentlich keine Sau braucht.

Im Grunde braucht so ein neues Telefon ja auch kaum weiter technische Aufbaukompetenzen. Es ist schneller angeschlossen, als man ‘Huch – die haben aber schnell geliefert.’ sagen kann.

Einziges Problem: das Übertragen sämtlicher Kontakte und zugehöriger Rufnummern. Wer hat schon Lust, eine gefühlte Zillion an Nummern einzutippeln. Hatte ich auch nicht. Und deshalb war ich schlau und lud mir die QuickSync-Software auf meinen Rechner und nach nur wenigen Stunden gelang es mir auch, sämtliche Kontakte des Telefons auf meinen Rechner zu übertragen. Und zwar in ‘Windows Kontakte’.

Ich.war. SO.stolz.auf.mich!

Nun wurde das neue Schnickeldischnurlostelefon geliefert und voller Vorfreude sprang ich an meinen Rechner um wieder in nur wenigen Stunden ganz schnell die Daten auf das Mobilophon zurückzuübertragen.

Allein – ES GING NICHT! Auch nach noch länger versuchen nicht. Und dann immer noch nicht. Und mit dem Trick auch nicht. Und so rum auch nicht.

‘Die Datenübertragung konnte nicht stattfinden. Das Datenformat wird vom Telefon nicht erkannt.’

Aaaarrrggghhhh!

Deswegen bin ich jetzt a) ein wenig grummelig und b) sehr beschäftigt.

Für den Fall, dass ich demnächst niemanden mehr anrufen kann, dann habe ich mich bei der Menge der Telefonnummern irgendwo verhaspelt.

Außerdem entschuldige ich mich schon jetzt vorrausschauend bei denen, die aufgrund kleiner Aufmerksamkeitsfehler aus unserer Kontaktliste fliegen sollten.

VIELEN DANK, SIEMENS!

Ich glaube, ich hätte den Spruch: ‘Muss es funktionieren – oder darf es ein Siemens sein?’ doch mehr Beachtung schenken sollen.

Brummel, grummel.

Ich tipp dann mal weiter . . .

 

*** Frage an Auskenner ***



*** 4U9525 ***



(Bild gefunden bei Josephinechaos). 

*** Auflösung Moderätsel ***

Ganz zu Anfang vielen, lieben Dank an alle Kommentatoren. So wie ich mich über den ersten Kommentar des Wortmischers gefreut habe, der männlich sachlich orientiert vorgelegt hat, so habe ich mich auch über Simone gefreut, die an dem Spaß auch noch mitgemacht hat, wahrscheinlich, weil ich so gebettelt habe. 

:-D

Jedenfalls habe ich jetzt endlich, endlich auch mal eine Umfrage statistisch auswerten können. Da hatte ich mich SO drauf gefreut!

Nun, verehrtes Publikum, es ist, wie es ist und keinem von uns war wahrscheinlich bewußt, wie sehr wir der Gängelung durch die Modeindustrie unterliegen. Denn es gab nur zwei richtige Antworten. Und die beiden richtigen Antworten kamen von ? Genau – von zwei Damen. 

Die Herren lagen komplett falsch ebenso wie die beiden anderen Damen. Also meine persönliche Kompetenzstatistik:

Herren: 100% falsch und Damen: 50% richtig. 

Tut mir leid, die Herren, es ist wieder up to date aufwändig Gerüschtes für den normalsterblichen Geldbeutel zu produzieren. 

Trotzdem und nun erst recht für Euch alle einen kleinen Dankeschönstrauss fürs Mitmachen! 

Ihr seid cool!



*** Kurzer Hinweis ***

Ich würde ja gern mein Moderätsel auflösen wollen. Aber es wäre doch schön, wenn sich vorher noch ein, zwei Leute aus der Deckung trauen würden, um einen Tipp abzugeben?

(Ich freue mich jedenfalls schon, dass es unterschiedliche Meinungen gibt!)

Bitte!

*** SoFi – auch in diesem Theater ***

Zuerst an dieser Stelle das Wichtigste: 

Gehen Sie an dieser Stelle am Besten gleich weiter zum Mechatroniker. Der hats nämlich drauf. Gehen Sie ruhig, es lohnt sich. 

Für alle, die doch noch einen wohlwollenden Blick auf meine persönliche Sonnenfinsternis werfen wollen, denen sei an dieser Stelle erklärt, dass es nur den weltbesten Eltern zu verdanken ist, dass es auf diesem Blog überhaupt diesbezüglich fotografiertes gibt. Diese meldeten sich nämlich und erklärten, dass sie die Sonne mittels Feldstecher aufs Papier projizierten. 

Super Idee, dachten wir, das können wir auch. Nun, das mit dem Projizieren haben wir sehr wohl hinbekommen, allerdings haperte es mit dem Fotografieren. 



Im Ausschnitt kann man deutlich erkennen, dass unsere Hände vor Aufregung doch deutlich zitterten . . . 



Aber egal, wir haben dann live zugeschaut und für die Erinnerung haben wir ja Profis, welche die Fotos machen. 

Tolle Fotos! Echt jetzt! Wieso seid Ihr eigentlich noch hier? Husch, husch rüber, Bildchen gucken!

Bis denn dann!

*** Mode und so ***

Gestern. 

 Also gestern war der Tag, an dem Ihr 3 Kreuze in den Kalender machen könnt. Denn gestern war ich nämlich einkaufen. Ja ja, ne ne, nicht einfach nur Brot und Butter und so. Ich meine RICHTIG einkaufen. KLAMOTTEN! 

Eigentlich dürfte ich den Artikel an dieser Stelle beenden, denn mit dem Wort KLAMOTTEN ist m.E. schon alles hinreichend beschrieben. Wozu muss man das Elend noch breittreten. 

 Es ist, wie ich vielleicht schon mal erwähnte, nicht gerade einer meiner Lieblingstätigkeiten und der Inhalt meines Kleiderschrank setzt sich deshalb aus langjährig erprobten und bewährten Kleidungsstücken zusammen. Immer getreu dem Motto: ‘Wenn ich auf Hinz rundem Geburtstag in dem Kleid toll aussah, warum soll ich dann nicht auf Kunz rundem Geburtstag in genau diesem Kleid auch toll aussehen. So. Warum nicht?

(Unabhängig davon kaufe ich NATÜRLICH gelegentlich Kleider. Räusper

 Und weil sich nun also der Inhalt meines Kleiderschrankes schon jahrelang bewährt, manches davon aber heimtückischen Waschmaschinenunfällen zum Opfer fällt, anderes wieder von miesen Rotweinflecken hinterrücks erledigt wird oder aber die fleissigen Kalorientierchen haben schon wieder eines meiner Lieblingsstücke zu eng eingenäht, oder was so noch alles poassieren kann, jedenfalls musste ich mal wieder los. 

 Ich nahm mir also einen ganzen Tag für mich allein – Luxus pur – und zog durch die Läden in Warnemünde. Denn es gibt eine grundlegende Regel beim Klamottenkauf: Die schönsten gibt es nur etwas weiter weg. Niemals, aber auch niemals in dem Ort wo man wohnt oder aber im nächstgelegenen. 

Ich zog nun also allein durch die Läden, weil ich, das mus ich zugeben, keine gesellige Einkäuferin bin. Ich schweige lieber und gucke. Und gucke noch einmal und vielleicht probiere ich es auch an. Oder nicht, dann gehe ich einfach. Manchmal kann ich mich auch einfach nicht überwinden, in den Laden REINZUGEHEN. Zu zweit geht so etwas konsumfeindliches gar nicht. Hab ich mal probiert. War glaub ich für beide nicht wirklich toll. 

 Egal, jedenfalls gestern.

Gestern also zickte und mäkelte ich mich von Laden zu Laden. Für die Mode in manchen Läden war ich schlichtweg einfach zu alt. Und für die Mode in anderen Läden war ich schlichtweg noch nicht alt genug. Bloß raus hier. 

 Und jetzt zu dem, was ich eigentlich erzählen will. (Vorrede kann ich gut – nä?) Jedenfalls fiel mir beim Durchstöbern und Befingern der verschiedenen Oberteile auf, dass ich soetwas (sehr ähnliches) doch in meinem Schrank habe. Seit JAHREN! Und das war schon ein Erbstück. Zu schade zum Wegschmeißen – Ihr versteht schon. Ich habe also, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Kleidung in meinem Schrank, die der Mode von vor 10 oder 15 oder 20 Jahren UND scheinbar wieder der aktuellen entspricht. Was weiß ich.

Schwer begeistert fuhr ich nach Hause. Denn: ICH HAB JA ALLES! 

 (Na gut, ganz so ist es nicht. Ich erwähnte ja den naturgegebenen Schwund.) Und natürlich gelang es mir, doch zwei oder drei Oberteile zu ergattern, die jetzt Vielfalt in meinem Kleiderschrank erheblich bereichern. Glücklicherweise war der Tag also nicht umsonst. 

 Und jetzt kommt Ihr. Große Preisfrage an Euch: Welche der beiden Blusen habe ich gestern gekauft und welche habe ich fürsorglich in meinem Kleiderschrank aus dem letzten Jahrhundert bewahrt?

Naaa?